Ich spule mal wieder ein paar Wochen zurück...Mission Beach bzw. der Nebenort dessen
Namen ich vergessen habe, in dem wir aber dann waren, ist so ziemlich
das kleinste Kaff an der Ostküste, wo auch wirklich Backpacker
hinkommen. Das Wetter hat sich dann auch nicht grad verausgabt, was
dazu führte, dass wir den Sonntag im TV-Raum mit „Jetzt gibt’s
Ärger“ verbracht haben. Derweil haben Julia und ein Kumpel von ihr
aus Melbourne für uns gekocht, ausnahmsweise sogar mal was
vernünftiges: Nudeln mit Zucchini, Tomaten und Hähnchen in
Sahne-Curry-Sauce :D Nachdem wir dieses Festmahl dann verputzt hatten
haben wir nur mit all den anderen, Chrissi, Clara, Elisabeth und Sina
von den Whitsundays waren auch noch da, unten rumgesessen, geredet,
ein Quiz gespielt und dabei den Blog geschrieben. Gegen Abend hat
mich dann ein Schokoanfall erreicht und Sina musste mit mir ur
Tankstelle laufen, um irgendwas schokoladiges essbares zu finden,
woraus dann letztendlich zwei wundervolle Kinderriegel wurden, die
ich genüsslich verspeist habe. Wieder im Hostel habe ich mich dann
nach einiger Zeit von den anderen gelöst und habe mich den Rest des
Abends mal wieder meinem Dicken bei Skype gewidmet, neben einem
rießen großen Haufen Monsterameisen.
Am nächsten Morgen gab es dann ein mehr oder weniger wundervolles Penncake Frühstück, wonach ich dann um 12.30 Uhr zum Skydive abgeholt wurde. Die Zeichen standen zu dem Zeitpunkt schon nicht gut, da es in der Nacht fett geregnet hatte und die Wolken sich bis dahin auch noch nicht verzogen haben. An der Station angekommen wurden wir dann trotzdem erstmal eingecheckt und uns wurde alles erklärt, um uns zu sagen, dass sie aufgrund des Wetters noch nicht wissen, ob wir heute springen können. Wir also drei Stunden dort versauert, um dann zu erfahren, dass es nun doch offiziell abgesagt ist, was meine Laune natürlich um einige Level gesenkt hat. Danach gab es dann auch keine produktiven Aktivitäten mehr und die Laune kam auch nicht wieder hoch, was Alex sich dann abends wieder alles anhören durfte. Vor dem schlafen gehen gab es dann noch einen Film zum einschlafen, um dann am nächsten Morgen um 9Uhr aufstehen zu dürfen. Um 10Uhr hieß es auschecken und anschließend einen Rainforestwalk, wo wir jedoch den falschen Weg genommen haben, der ungefähr halb so kurz war wie der eigentlich vorgesehene, naja Intelligenz fehlt hier eben doch oft :p
Am nächsten Morgen gab es dann ein mehr oder weniger wundervolles Penncake Frühstück, wonach ich dann um 12.30 Uhr zum Skydive abgeholt wurde. Die Zeichen standen zu dem Zeitpunkt schon nicht gut, da es in der Nacht fett geregnet hatte und die Wolken sich bis dahin auch noch nicht verzogen haben. An der Station angekommen wurden wir dann trotzdem erstmal eingecheckt und uns wurde alles erklärt, um uns zu sagen, dass sie aufgrund des Wetters noch nicht wissen, ob wir heute springen können. Wir also drei Stunden dort versauert, um dann zu erfahren, dass es nun doch offiziell abgesagt ist, was meine Laune natürlich um einige Level gesenkt hat. Danach gab es dann auch keine produktiven Aktivitäten mehr und die Laune kam auch nicht wieder hoch, was Alex sich dann abends wieder alles anhören durfte. Vor dem schlafen gehen gab es dann noch einen Film zum einschlafen, um dann am nächsten Morgen um 9Uhr aufstehen zu dürfen. Um 10Uhr hieß es auschecken und anschließend einen Rainforestwalk, wo wir jedoch den falschen Weg genommen haben, der ungefähr halb so kurz war wie der eigentlich vorgesehene, naja Intelligenz fehlt hier eben doch oft :p
| Hindernisslauf. |
Die restliche Zeit haben wir dann mit
schlendern und Geschäfte erkunden verbracht, wonach wir dann wieder
mit dem Shuttle zurück zum Hostel sind. Dort ging es auch wieder nur
in den TV-Raum, wo wir Van Helsing geguckt haben, bis es auf zum Bus
ging. Ja es waren ein paar absolut faule und unproduktive Tage,
willkommen im Schlechtwetterkaff.
Der Bus ging 2 Stunden nach Cairns, wo
wir dann herausgefunden haben, dass Lukas und Philip uns in ein
Hostel in der letzten Ecke gelockt haben. Schön war es dort
trotzdem, jedoch hat unser Zimmer, aufgrund unserer Zimmergenossen?,
so stark gestunken! Das war echt eklig. Den Abend haben wir dann mit
einer ordentlichen Portion Reis mit Süßsauersauce und den Jungs
verbracht. Am nächsten Morgen sah das Wetter schon wieder viel
schöner aus und wir haben uns auf die Stadt gemacht, um nach
7Monaten Sabrina wieder zu treffen! Das liebe ich an der Ostküste,
man trifft einfach so viele Menschen wieder. Mit ihr und Sina haben
wir dann den Vormittag in Souvenirläden und beim einkaufen
verbracht, wobei wir dann noch Charlotte, Pascal und Maike getroffen
haben mit denen wir dann an die Lagune gegangen sind, um dort das
Wetter zu genießen.
| Berliner Göööörls. |
Danach sind wir noch eine Tour buchen
gegangen, haben mit den Jungs Karten gespielt und unsere Sachen
gepackt, da wir am nächsten Morgen aus dem Hostel schon wieder raus
sind.
Am Donnerstag ging es nämlich schon um 7.30Uhr in ordentlichem Regen zum Checke-In der Ocean-Freedom, unserer Tauchschiffes. Der Wellengang war ziemlich heftig, was dazu geführt hat, dass mir heftig schlecht wurde und ich froh war, als wir endlich ins Wasser konnten um zu schnorcheln. Das Wetter hat zwar alles ein wenig farbloser scheinen lassen, aber trotzdem sah es super aus und ich hab sogar eine große Schildkröte und einen mega gruseligen großen langen silbernen Fisch gesehen! Es war jedoch immer noch relativ kalt, wodurch wir nicht allzu lang darin geblieben sind und wir uns mit einem warmen Tee und unseren Handtüchern in die Couchecke gekuschelt haben, bis wir mit tauchen dran waren. Als erstes durften wir in die sexy Tauchanzüge rein, wonach wir dann mit Sauerstoffflaschen, die ungefähr wo schwer waren wie ein Elefant, und Tauchbrillen ausgestattet wurden. Ich musste als erstes ins Wasser springen, um dort auf die anderen zu warten. Eine Frau des Teams hat mir derweil schonmal erklärt wie ich atmen soll und nochmal wiederholt was wir alles beachten müssen. Um mich an die Situation zu gewöhnen sollte ich schonmal untertauchen, mich an der Stange festhalten und in Ruhe atmen, bis die anderen auch soweit sind. Das hört sich so einfach an, aber wenn man dann erst mal da unter Wasser ist bekommt man plötzlich ein beklemmendes Gefühl, als hätte man nicht genug Luft zum Atmen und würde von irgendwas erdrückt werden, ein kleiner Panikschub also. Ich hab versucht mich dann zu beruhigen und normal weiter zu atmen, was dann auch nach ein paar Sekunden wieder gut ging. Ich hatte das Gefühl ich hab Stunden da unten verbracht bevor die anderen endlich kamen, da 1. Lynn sich nicht getraut hat bzw. irgendeine Blockade hatte und somit auch gar nicht runter ging und 2. auch Julia ihre Probleme hatte und zwei/drei mal wieder auftauchen musste. Doch irgendwann hatte sie es dann geschafft, wir wurden von dem Tauchlehrer wortwörtlich an die Hand genommen und ab ging es in die weiten des Ozeans. An sich war es wunderschön und es war einfach toll zwischen all den kleinen Fischen zu schwimmen und Nemo dann mal direkt vor den Augen zu haben :D Doch ich habe teilweise echt Probleme mit meinen Ohren bekommen, was ich ja sonst eigentlich nie habe, aber naja...es war ein ekliges Gefühl, einmal hat es geknackt und es ging wieder einigermaßen. Froh, dass wir nicht noch weiter runter sind war ich dennoch. Nach 25 Minuten angucken und anfassen einiger Pflanzen, alle flauscheweich :D, ging es dann wieder nach oben, wo Lynn uns schon erwartete. Sie erstmal von ihrem kleinen Aussetzer erzählt haben wir uns gleich ans Mittag gemacht, was schon seit einer halben Stunde auf uns gewartet hat. Es gab verschiedene Salate, Brot, Hähnchen und all so 'n Zeug. Nach dem Essen sind wir dann ein Stückchen weiter gefahren, wo man dann nochmal schnorcheln konnte oder für einen Aufpreis nochmal tauchen. Wir haben uns gegen beide Varianten entschieden und uns lieber mit einem Tee wieder auf die Couch verzogen, da die Kälte doch mittlerweile von uns Besitz ergriffen hatte. Und natürlich kann man die dumme Klimaanlage auch nicht ausmachen, neeein -.- Jedes mal, wenn wir sie ausgemacht haben, hat ein doofer Crewtyp sie wieder angemacht und wir durften weiter frösteln. Die restliche Zeit auf dem Boot haben wir dann mit Tee und reden verbracht, während Julia geschlafen hat. Irgendwann zwischendurch gab es dann noch Crecker mit Käse, wodurch mein Tag natürlich gerettet war :D Besonders da es endlich mal wieder guter Käse war *.* Der Rückweg lief ganz ohne Übelkeit und Beschwerden ab und zur Belohnung gab es dann kurz vor dem Anlegen noch ein Stück Kuchen, für mich Schoko natürlich :D Als wir vom Boot runter sind mussten wir erstmal wieder zu unseren alten Hostel, JJ's Backpackers, unsere Sachen abholen. Das Problem war jedoch, dass das Hostel zu Fuß 20-30 Minuten von der City entfernt ist und es geregnet hat. Wir hatten jedoch Glück und der Shuttlefahrer musste auch gleich nochmal zurück in die Stadt, wodruch wir heil und trocken zum neuen Hostel kamen :D Dort haben wir uns erstmal schön auf den Betten breit gemacht und uns ein wenig erholt. Gegen Abend haben jedoch dann unsere lieben Freunde ein wenig Terror gemacht, dass wir unbedingt mit in den einen Club sollen, was wir dann letztendlich auch gemacht haben. Ein zusätzlicher Anreiz war die Ladies Night, die dort statt fand, was für jedes Mädchen 5 freie Champagner bzw. Sekt hieß, die natürlich von oben ohne Muskelboys ausgeschenkt wurden. Der Abend nahm einen guten Lauf, es wurde gelacht, getanzt und alle waren da: Charlotte und Maike, Julia und Angie, Lisa, Philipp und Lukas, und wir :D
Am Donnerstag ging es nämlich schon um 7.30Uhr in ordentlichem Regen zum Checke-In der Ocean-Freedom, unserer Tauchschiffes. Der Wellengang war ziemlich heftig, was dazu geführt hat, dass mir heftig schlecht wurde und ich froh war, als wir endlich ins Wasser konnten um zu schnorcheln. Das Wetter hat zwar alles ein wenig farbloser scheinen lassen, aber trotzdem sah es super aus und ich hab sogar eine große Schildkröte und einen mega gruseligen großen langen silbernen Fisch gesehen! Es war jedoch immer noch relativ kalt, wodurch wir nicht allzu lang darin geblieben sind und wir uns mit einem warmen Tee und unseren Handtüchern in die Couchecke gekuschelt haben, bis wir mit tauchen dran waren. Als erstes durften wir in die sexy Tauchanzüge rein, wonach wir dann mit Sauerstoffflaschen, die ungefähr wo schwer waren wie ein Elefant, und Tauchbrillen ausgestattet wurden. Ich musste als erstes ins Wasser springen, um dort auf die anderen zu warten. Eine Frau des Teams hat mir derweil schonmal erklärt wie ich atmen soll und nochmal wiederholt was wir alles beachten müssen. Um mich an die Situation zu gewöhnen sollte ich schonmal untertauchen, mich an der Stange festhalten und in Ruhe atmen, bis die anderen auch soweit sind. Das hört sich so einfach an, aber wenn man dann erst mal da unter Wasser ist bekommt man plötzlich ein beklemmendes Gefühl, als hätte man nicht genug Luft zum Atmen und würde von irgendwas erdrückt werden, ein kleiner Panikschub also. Ich hab versucht mich dann zu beruhigen und normal weiter zu atmen, was dann auch nach ein paar Sekunden wieder gut ging. Ich hatte das Gefühl ich hab Stunden da unten verbracht bevor die anderen endlich kamen, da 1. Lynn sich nicht getraut hat bzw. irgendeine Blockade hatte und somit auch gar nicht runter ging und 2. auch Julia ihre Probleme hatte und zwei/drei mal wieder auftauchen musste. Doch irgendwann hatte sie es dann geschafft, wir wurden von dem Tauchlehrer wortwörtlich an die Hand genommen und ab ging es in die weiten des Ozeans. An sich war es wunderschön und es war einfach toll zwischen all den kleinen Fischen zu schwimmen und Nemo dann mal direkt vor den Augen zu haben :D Doch ich habe teilweise echt Probleme mit meinen Ohren bekommen, was ich ja sonst eigentlich nie habe, aber naja...es war ein ekliges Gefühl, einmal hat es geknackt und es ging wieder einigermaßen. Froh, dass wir nicht noch weiter runter sind war ich dennoch. Nach 25 Minuten angucken und anfassen einiger Pflanzen, alle flauscheweich :D, ging es dann wieder nach oben, wo Lynn uns schon erwartete. Sie erstmal von ihrem kleinen Aussetzer erzählt haben wir uns gleich ans Mittag gemacht, was schon seit einer halben Stunde auf uns gewartet hat. Es gab verschiedene Salate, Brot, Hähnchen und all so 'n Zeug. Nach dem Essen sind wir dann ein Stückchen weiter gefahren, wo man dann nochmal schnorcheln konnte oder für einen Aufpreis nochmal tauchen. Wir haben uns gegen beide Varianten entschieden und uns lieber mit einem Tee wieder auf die Couch verzogen, da die Kälte doch mittlerweile von uns Besitz ergriffen hatte. Und natürlich kann man die dumme Klimaanlage auch nicht ausmachen, neeein -.- Jedes mal, wenn wir sie ausgemacht haben, hat ein doofer Crewtyp sie wieder angemacht und wir durften weiter frösteln. Die restliche Zeit auf dem Boot haben wir dann mit Tee und reden verbracht, während Julia geschlafen hat. Irgendwann zwischendurch gab es dann noch Crecker mit Käse, wodurch mein Tag natürlich gerettet war :D Besonders da es endlich mal wieder guter Käse war *.* Der Rückweg lief ganz ohne Übelkeit und Beschwerden ab und zur Belohnung gab es dann kurz vor dem Anlegen noch ein Stück Kuchen, für mich Schoko natürlich :D Als wir vom Boot runter sind mussten wir erstmal wieder zu unseren alten Hostel, JJ's Backpackers, unsere Sachen abholen. Das Problem war jedoch, dass das Hostel zu Fuß 20-30 Minuten von der City entfernt ist und es geregnet hat. Wir hatten jedoch Glück und der Shuttlefahrer musste auch gleich nochmal zurück in die Stadt, wodruch wir heil und trocken zum neuen Hostel kamen :D Dort haben wir uns erstmal schön auf den Betten breit gemacht und uns ein wenig erholt. Gegen Abend haben jedoch dann unsere lieben Freunde ein wenig Terror gemacht, dass wir unbedingt mit in den einen Club sollen, was wir dann letztendlich auch gemacht haben. Ein zusätzlicher Anreiz war die Ladies Night, die dort statt fand, was für jedes Mädchen 5 freie Champagner bzw. Sekt hieß, die natürlich von oben ohne Muskelboys ausgeschenkt wurden. Der Abend nahm einen guten Lauf, es wurde gelacht, getanzt und alle waren da: Charlotte und Maike, Julia und Angie, Lisa, Philipp und Lukas, und wir :D
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| Disco Disco Party Party. |
Irgendwann sind wir
dann auf der Suche nach Abkühlung und was freiem zu trinken in
Richtung Mädchenklo, wo gleich nebenan das kleine Casino des Clubs
ist. Wir erstmal total gefreut dort einen Wasserspender zu gehen, von
dem wir uns auch gleich bedient haben. Als wir also genüsslich unser
Wasser schlürften probierte Lisa einfach aus Spaß an dem Automaten
daneben ein paar Knöpfe aus...und was kam dabei raus?! Heiße
Schokolade *.* und das auch noch umsonst! Wir haben uns gefreut wie
kleine Kinder an Weihnachten. Für solch einen Abend zwar kein
übliches Getränk und für alle wahrscheinlich auch das erste mal in
einem Club, jedoch hat es uns unglaublich glücklich gemacht und den
nach Hause Weg, als die Musik dann schlechter wurde, auch schöner
gemacht :D Wir also tot müde ins Bett gefallen, wobei wir am
nächsten Tag schon wieder um 8Uhr zur nächsten Tour abgeholt
wurden.
Die on-the-Wallaby-Tour war angesagt, die auch wieder super von Regen unterstützt wurde -.- Unseren ersten Stop haben wir an einem rießen großen Baum aus 1000 dicken Ästen bzw Mini-stämmen gemacht, der die Kathedrale genannt wird.
Die on-the-Wallaby-Tour war angesagt, die auch wieder super von Regen unterstützt wurde -.- Unseren ersten Stop haben wir an einem rießen großen Baum aus 1000 dicken Ästen bzw Mini-stämmen gemacht, der die Kathedrale genannt wird.
Der Baum befand sich in einem Stück
Regenwald, wo die dummen Mücken schon nur so auf unser frisches Blut
gewartet haben. Am Ausgang dieses Massakergebiets haben Julia und ich
dann noch ein kleines süßes etwas, was wie eine Mischung aus Ratte,
Meetschwein und Mini-Känguru aussah, gesehen. Wieder im Bus hat es
dann richtig angefangen zu regnen, was auch nicht geendet hat, als
wir unseren 30/40 Minuten Regenwaldlauf gemacht haben. Und was habt
ihr anderes erwartet?! Ich habe natürlich keine Jacke oder einen
Regenschirm bei gehabt, wodurch ich dann am Ende ein wenig doll nass
war.
| Regen im Regenwald, höhö. |
Doch eine Stärkung folgte sogleich.
Wir haben die Lebensmittel aus einem kleinen Restaurant abgeholt und
sind zu einem kleinen Picknickplatz. Dort gab es dann dick mit Salat,
Gurke, Tomate, Hühnchen und Käse belegte Brötchen, die total
lecker waren. Ich hab stolze drei Stück davon verputzt :p Denn für
den nächsten Halt musste man auch wieder gut bei Kräften sein,
besonders im Kopf. Wir kamen endlich zu dem Ziel, weswegen wir die
ganze Tour eigentlich nur machen wollten, den wunderschönen Millaa
Millaa Falls, der super Wasserfall aus der Herbal Essences Werbung.
Es war zwar arschkalt draußen und es
hat immer noch geregnet, aber das hat uns nicht daran gehindert
wieder in die Bikinies zu schlüpfen und ab ins Wasser zu springen,
zumindest nach einigen Minuten mentaler Vorbereitung :P Erstmal in
und unter Wasser ging es dann jedoch auch mit der Kälte und wir sind
hinter den Wasserfall geschwommen, wo man seine Augen vor Spritzern
fast gar nicht aufmachen konnte.
![]() |
| Wie sie sehen sehen wie nichts. |
Anschließend wurden noch die typischen
Haar-Wasserkreis-fotos gemacht, wonach wir dann auch wieder ganz
schnell aus dem Wasser sind.
![]() |
| Ooooh yeah :P |
Dort haben wir dann wieder Lynn
getroffen, die eine andere Tour an dem Tag gemacht hat, und wollten
sie ein wenig nass machen, wogegen sie sich jedoch leider gewehrt hat
:p Naja letztendlich ist sie dann aus eigenen Stücken auch ins
Wasser und wir wieder in den Bus. Unser nächster Halt versprach
Wärme, Tee und Kekse, was wir dann auch bekommen haben und mit den
auch vorhandenen Früchten wohlwollend verspeist haben. Danach ging
es dann nur noch zu einem kleinen Spot, wo man eigentlich
Schnabeltiere beobachten kann, aber bis auf einen Truthahn haben wir
nichts gesehen. Das war auch schon unser letzter Halt und die
Rückfahrt wurde angetreten, bei der alle ein kleines Nickerchen
gemacht haben. Achja zwischendruch auf der Fahrt haben wir von
unserem, ein wenig durchgeknallten, Busfahrer Schokolade bekommen,
womit er sich natürlich in die Herzen aller geschmuggelt hat :D Er
fing an mit „Ich muss euch jetzt etwas fragen, was den
Weiterverlauf dieser Tour erheblich beeinträchtigen könnte und ich
möchte eine ehrliche Antowort. Liebt ihr mich?“ Wir alle natürlich
laut „Jaa!“ Er dann „Gut, dann gibt es für euch jetzt
Schokololade :D“ Wir alle am jubeln und er weiter am fragen „Wie
doll liebt ihr mich?“ Wir „Sehr doll!“ Dieses Spiele erfolgte
zwei mal und wir wurden jedes Mal um eine Tafel Schokolade reicher :D
Naja...wieder zurück. Wir dann also irgendwann wieder komplett müde
im Hostel angekommen, als Lisa anfing zu fragen, ob wir nicht noch
etwas machen wollen. Wir erst nicht sonderlich begeistert, da der Tag
schon ein wenig an unseren Kräften gezehrt hat, doch vom Night
Market konnte sie uns dann doch überzeugen. Alle Stände dort waren
gefüllt mit Souvenirs, Schmuck und Essen, ein Ort also an dem ich
mich wohlfühlen konnte :D Lisa und ich sind schon am ersten Stand
hängen geblieben, wobei Julia sich dann losgerissen hat, allein kurz
über den Markt ist und wieder zurück ins Hostel gegangen ist, naja.
Wir haben dann also wirklich ungefähr eine Stunde, wenn nicht sogar
mehr, an diesem einen Stand verbracht, was uns selber schon fast irre
gemacht hat :P Aber das gute an Lisa, sie liebt shoppen und alles
Glitzerzeug genauso wie ich :D Nachdem wir uns dann endlich von dem
Stand losreißen konnten haben wir noch die restlichen Stände
begutachtet, wobei ich Lisa zum zweiten Mal an diesem Abend dazu
gebracht hab ungewollt Geld auszugeben :p Sie sagt immer es tut ihr
nicht gut mit mir zusammen zu sein, da ich ihr immer gut zu rede
Sachen zu kaufen als ihr davon abzuraten, aber was soll man machen,
wenn die Sachen nunmal schön sind und zu ihr passen :D Als wir dann
aus dem Markt raus waren haben wir uns noch einen kleinen abendlich
Burger von good old McDonalds gegönnt, bevor es für uns beide ins
Bett ging.
Der nächste Tag wurde ohne Wecker und
ohne Stress begonnen, was und eindeutig mal wieder gut tat :D Nach
einem kleinen Frückstück ging es dann ans Waschen und einkaufen,
wonach wir uns mit Lisa an die Lagune gelegt haben, da das Wetter
sich endlich wieder von seiner schönen Seite gezeigt hat. Sonderlich
lange konnte ich das jedoch nicht genießen, da es um 14.30 zum
zweiten Versuch meines Skydives kommen sollte. Als Lisa, die schon am
Morgen gesprungen war und als mentale Unterstützung mitkam, und ich
zum Abholpunkt liegen kamen jedoch wieder einige dicken Wolken auf,
die mich gleich wieder nervös und durchgehend pessimistisch gestimmt
haben. Dazu kam dann auch noch, dass der Bus eine halbe Stunde zu
spät kam, eindeutig kein guter Anfang. An der Skydive Stelle
angekommen durften wir dann erstmal nochmal 1 ½ Stunden warten, bis
die wehrten Springbegleiter wieder eingetroffen waren von ihrem
letzten Sprung, derweil haben wir zwar noch das Vorbereitungsvideo
geschaut, jedoch hat das ganze immer noch nicht zu meiner Beruhigung
beigetragen. Als die Herren dann doch irgendwann mal auf der
Bildfläche erschienen sind wurde Lisa mit zum Drop-Off Punkt
genommen und wir wurden eingekleidet, durfte eine sexy rote Hose
anziehen, da wir auf nassem Rasen landen würden, und in die Gurte
gefesselt :P Als wir dann draußen auf unsere Sprungpartner gewartet
haben hat es dann auch noch angefangen leicht zu nieseln, doch der
Pilot hat uns die Angst gleich genommen und gesagt, dass wir ein Loch
suchen werden und trotzdem springen. Sowohl meine Nerven als auch die
der anderen beiden Mädels gingen langsam auf Glatteis, was sich
jedoch wieder beruhigt hat, als wir im Flugzeug saßen und immer
weiter hoch kamen. Bei der Hälfte des Weges wurde der einen dann
doch langsam mulmig und ich hab einfach versucht nicht daran zu
denken was ich grade mache, ich meine fliegen an sich ist für mich
ja das normalste der Welt. Die Angst hat mich dann erst so richtig
fett gepackt, also die Tandemmaster, also unsere Springbegleiter dann
meinten „Okay, fertig machen!“. Wir wurden als an sie
angeschnallt, fest rangezogen und mussten die super sexy Brillen
aufsetzen. Und grade als die erste mit einem letzten „Hilf mir!“
raus war, war ich auch schon an der Reihe. Doch bevor ich überhaupt
richtig Angst bekommen konnte, sind wir auch schon gesprungen,
schnell und zackig, perfekt für die Nerven. In den ersten Sekunden
haben wir uns noch gedreht und ich hab meinen wunderschönen
Stimmbändern in 5km Höhe freien Lauf gelassen. Als wir uns dann
jedoch gefangen haben und in den freien Fall kamen ging das alles in
Jubel- und Glücksschreie über. Es war einfach das beste Gefühl auf
der Welt, man kann das gar nicht beschreiben so unglaublich ist das!
| Liebe von ganz weit oben an euch! :D <3 |
Du fühlst dich so frei, als würdest
du eins mit der Luft sein, als würdest du in der Luft schwimmen. Du
fühlst dich einfach nur glücklich und wie der freiste Mensch auf
der Welt. Nach 60 Sekunden atemberaubender Gefühle ging dann auch
schon der Fallschirm auf und meine Ohren haben mal wieder ein
bisschen Probleme gemacht. Von dort an sind wir dann immer weiter in
Richtung Boden geschaukelt und ich durfte sogar einmal den Fallschirm
selber steuern :D
Nahe dem Boden hieß es dann Beine
anziehen, festhalten und einen nassen Arsch kassieren. Ich hatte
wieder festen Boden unter den Füßen und war unbeschreiblich
glücklich. Lisa kam sofort an und meinte „Kannst du jetzt
verstehen wieso ich es gleich nochmal machen wollte?!“ Und ich so
„Ja.Jaaa! :D“ Vollkommen überwältigt ging es dann wieder zurück
in den Bus und zur Station, wo wir uns auszogen und mit dem Bus
gleich wieder in die City gefahren sind. Mittlerweile war es schon
ordentlich spät, 17/18Uhr bestimmt und unsere Mägen knurrten in
einer Tour. Wir also schnell Julia aufgesammelt und ab zu PJ's essen.
Für mich gab es einen leckeren Chickenburger mit Pommes, ich mein
immerhin hatten wir Gutscheine vom Hostel für den Pub :p Nach dem
Essen ging es wieder zurück ins Hostel, fertig machen und wieder ab
ins Gilligans, wo der DJ jedoch wirklich einen schlechten Tag hatte
und es viel zu voll war, wodruch man ständig angerempelt wurde oder
irgendwelche Körperteile abbekommen hat. Gegen 1 war es uns dann zu
viel, wir wollten uns also noch eine heiße Schoki holen und ab nach
Hause. Aber was war?! Kein Schokopulver mehr da, kam nur heiße Milch
raus. Schöne Scheiße. Der Abend also eher bescheiden, was ich
jedoch nicht allzu schade fand, da mein rechtes Ohr seit dem Sprung
ein wenig rumgespackt hatte.
Sonntag war dann unserer letzter Tag in
Cairns und somit auch unser letzter Tag an der Ostküste. Wir haben
uns erstmal natürlich wieder eine ordentlich Portion Schlaf gegönnt,
wonach es nach einem kleinen Frühstück mit den beiden Julia's ans
Wäsche waschen und einkaufen ging. Danach haben wir uns zu viert,
noch mit Lisa, wieder an die Lagune gelegt und ein wenig Sonne und
Wasser genossen.
Irgendwann hat uns jedoch wieder der Hunger gepackt, wir sind zurück ins Hostel, haben gekocht und gegessen und uns dann an den ekligsten Teil des Tages gemacht: das Packen.
| Lange Wartezeiten machen kreativ :P |
Ich bin echt so froh, wenn ich das nicht mehr alle paar Tage
machen muss! (Wobei ich glaube wenn es soweit ist das sogar vermissen
werde :p )
| Wir beherrschen das Chaos! oder so :D |
Nachdem wir dann nach gefühlten Stunden fertig waren haben sich auch schon wieder Lisa und Lena zu uns gesellt, um ins Woolshed, eine Bar/Club zu gehen. Dort war aber an sich nicht viel los, bis dann wieder die Zeit mit den Freigetränken los ging...jedoch war dann Julia extra für uns in Gilligans gekommen, weil sie dachte dass wir da wären, wodurch Lisa und ich dahin sind, um die abzuholen und wieder zum Woolshed zu gehen. Irgendwie sind wir dann jedoch davor stecken geblieben, da wir dann auch noch Chrissi und Clara wieder getroffen haben, was dann dazu geführt hat, dass der freie Eintritt für Mädels zu Ende war -.- Naja wir haben uns dann noch einen kleinen Mitternachtssnack gegönnt, gequatscht und auch nicht allzu spät ins Bett, da wir ja am nächsten Morgen auch schon wieder früh raus mussten.
Die letzten Stunden und Minuten in
Cairns haben wir dann am Montag morgen mit dem restlichen packen, Bus
fahren und am Flughafen warten verbracht, bis es um 7.40Uhr mit dem
Flieger rüber nach Darwin ging. Dort hatten wir dann einen
wundervollen Aufenthalt von viel zu vielen Stunden, den wir mit
schlafen, Filme gucken, gammeln und essen verbracht haben. An sich
mag ich ja Flughäfen echt, aber der war so klein und es gab einfach
nichts zu tun dort, man konnte auch nicht raus gehen und ein wenig
die Gegend erkunden, da der Flughafen im nichts steht...und außerdem
war es auch viel zu warm und schwül :p Zwischendurch hatte uns ja
der Hunger gepackt und wir vollkommen am verzweifeln, da der einzige
Hungry Jacks oben nach dem Check-In Bereich war, glücklicherweise
habe ich eine Flughafenmitarbeiterin gefragt, ob man da nicht kurz
hoch könnte, um was zu essen zu holen und sie sah das als vollkommen
natürlich an, sagte wir können so oft wir wollen hoch und runter,
müssen eben nur immer wieder, ohne unser Gepäck, durch die
Sicherheitskontrolle. Wir waren vollkommen überrascht darüber, aber
auch ziemlich glücklich, da der Hunger mittlerweile wirklich an uns
nagte :D Nachdem dann all dies und die etlichen Stunden vorbei waren,
durften wir um 21 Uhr endlich einchecken. Oben hieß es dann auch
nochmal 1 ½ Stunden warten, wobei ich irgendwas ins Auge bekommen
habe und das super süß angeschwollen ist -.- :p
| Mein Rastplatz für gute 10 Stunden. |
Um 22.30 durften wir dann endlich ins
Flugzeug, nachdem wir diese super Ich-fliege-ins-Ausland-Karten
ausgefüllt haben, die mir schon nach dem einen Mal übelst auf die
Nerven gehen :P Der Flug war ziemlich entspannt und wurde
hauptsächlich mit Schlafen verbracht, bis wir dann mitten in der
Nacht, ich glaube es war jedoch erst 23.45Uhr Ortszeit auf Bali
gelandet sind. Dort ausgestiegen mussten wir natürlich erstmal das
Visum bezahlen...und wie sollte es auch anders sein: in Bar. Also
hieß es erstmal die ersten Rupiah abholen und gleich wieder
ausgeben, 310.000Rupiah kostet so ein doofes Ding, sind aber zum
Glück nur um die 21 Euro :D Danach hieß es dann anstellen, an die
ungefähr 10.000km lange Schlange für die „Foreign“ Menschen,
was mich ungemein an New York erinnert hat (Mama&Papa, ihr wisst
wie schön das war -.-). Naja bei uns ging es dann doch relativ
schnell, wir sind zu unserem Gepäck und plötzlich stand ein Porter
vor uns, der uns das Gepäck abgenommen hat und in Richtung Ausgang
getragen hat. Wir waren vollkommen verwirrt und hatten keine Ahnung
was er da macht. Wirklich was gesagt hat er auch nicht und auf die
Frage, ob er ein Taxifahrer ist hat er nur den Kopf geschüttelt.
Beim Taxi hat er uns dann alles wieder übergeben und wir haben
langsam verstanden, dass es sein Job ist einfach nur die Sachen von
Touristen hin und her zu tragen :P Naja wir also ab ins Taxi, mit
einem echt seltsamen Typen, 10 Minuten Fahrt, während der Fahrt noch
die ersten 2 Millionen (muhahahaha :D ) abgeholt, um dann mit dem
dummen Typen erstmal zu diskutieren wie viel Geld er denn nun
bekommt. Wir haben es noch auf 100.000runtergehandelt, was an sich
schon 20.000 zu viel sind, dummes Arschloch. Naja wir waren froh
endlich im Hostel/Hotel angekommen zu sein, ins 3 Minuten zu Fuß von
der Rezeption entfernte Zimmer geführt zu werden, einer Kakerlake
über den Weg zu laufen und dann endlich in die echt perfekten, schön
breiten und flauschigen Betten zu fallen. So und nun ist erst einmal
Ende für heute, die restlichen Ereignisse in Bali folgen. Bis dahin,
schon viel zu warme schwitzige Grüße, das Monster.



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