Montag, 21. April 2014

Ab in den Norden! Der Sonne hinterher, ey yo was geht?!

Nun sind es nur noch 5 Wochen bis ich schon wieder zu Hause bin- wie die Zeit vergeht!
Am 31. März ging es dann um 9.00Uhr nach Brisbane, ab in die Arme von Lisa, die wir ja am Anfang durch AIFS kennen gelernt haben. Es war echt cool sie wieder zu sehen. Wir haben uns mit ihr ein wenig die Stadt angesehen und waren natürlich shoppen, denn wir mussten ja unsere Sydneyangewohnheiten weiter führen, besonders da es in Brisbane einen unserer Lieblingsshops, Paper Scissors, wieder gab und naja...manchmal muss man sich auch mal was gönnen :P Aber bleib ruhig Papa, es war nur ein $10 Shirt :D Was jetzt leider durch den dummen Trockner auch schon wieder Löcher hat. Nach der Stadttour haben wir dann auch Lena wiedergetroffen und sind dann abends mit dem City Hopper über den Fluss gefahren und haben uns die wunderschöne Skyline mit der Storybridge angesehen.


Storybridge


Die Fahrt ging ungefähr eine Stunde und bei dem gemütlichen schunkeln bin ich natürlich fast eingeschlafen :P Am nächsten Tag haben wir uns dann nur an die Lagune gelegt, denn Brisbane hat einfach gegenüber der City am Fluss einen kleinen Strand mit Pool und Palmen und alles einfach super toll!  

Ein kleines Stück Schönheit mitten in der Stadt!

Dort haben wir dann chillend den Tag verbracht und irgendwann kamen dann noch Lisa und eine Freundin von ihr, Lotti, dazu und wir ich hab Lisa mal wieder dazu gebracht mehr Geld auszugeben um noch fetter zu werden :P Also haben wir uns einen Muffin bzw. Eis gekauft. Lotti hat sich sofort auch in unser Herz gequatscht...ihr bester Spruch als es ums dick werden und dünne Mädels ging *Ey ich klatsch mir in die Hände, wenn dünne Mädchen Cellulite haben :D*. Nach dem nassen und sandigen Tag haben wir uns dann erstmal eine fette Dusche gegönnt. Anschließend haben wir noch ein wenig auf der Rooftop Terasse gesessen und sind dann in die Down- Under Bar gegangen, die jedoch aufgrund von Niveau, Music, etc. nicht sonderlich unser Fall war. Und achja! Rebekka, die eine von der Farm, auf die ich auch schon in Surfers Paradise getroffen war, stand in Brisbane auch plötzlich wieder vor mir und ist dann mit uns mitgekommen.

Der Abend war dann aber doch ziemlich früh schon zu Ende, was an sich auch nicht schlecht war, da es am nächsten Morgen auch schon wieder um 7.ooUhr morgens mit dem Greyhound nach Noosa ging. Dort angekommen haben wir erstmal gefrühstückt und uns dann in den Nationalpark aufgemacht. Stolze 5,4 km sind wir bei knallender Sonne und Affenhitze gelaufen. Aber es hat sich echt gelohnt und entspannt und ein wenig geschlafen haben wir dann am Tea- Tree Bay auch, dort war es einfach wunderschön!  

Tea-Tree Bay


Wenn du im Wasser warst und in Richtung Land geguckt hast sah es einfach aus wie im Paradies. Du hattest die kleine Bucht mit weißen Strand, dahinter unendlich viele Palmen, die irgendwann in den Nationalparkwald übergegangen sind, davor noch kleine Steine bzw. Felsen und natürlich das super tolle Wasser. Ich finde es echt schade, dass ihr da alle nicht miterleben sollt, es erfüllt einem mit kompletter Zufriedenheit sowas zu sehen. Auf dem Weg nach Hause sind wir dann noch bei Coles einkaufen gegangen und als wir dann grad über Nutella diskutiert haben stand plötzlich wieder Lukas, der Österreicher, neben uns. Wir haben uns so gefreut ihn zu sehen und haben uns gleich für den nächsten Tag mit ihm verabredet. Wieder im Hostel gab es dann erstmal leckres Dinner: Nudeln mit Sahnesauce und Spinat- OMG ICH ESSE SPINAT!!! :D Anschließend habe ich noch ein wenig mit Uschilein geskypt, damit die auch mal wieder auf den neusten Stand kommt. Am nächsten morgen haben wir uns dann um 12.00Uhr mit Lukas getroffen und sind an den Main Strand gegangen, es war so heiß, dass man es fast nur im Wasser ausgehalten hat, welches einfach so unglaublich angenehm kalt war. Zu Hause haben wir dann gekocht, Filme angesehen und ich habe mit mal wieder Alex und Uschi gewidmet.  

Freitag sind wir dann um 9.30 Uhr nach Rainbow Beach gefahren, wo wir den Vormittag mit in den Hängematten schlafen und lesen verbracht haben. Dann ging es zum Briefing für die Fraser Island Tour, wo wir unsere Gruppe kennen gelernt haben und anschließend gleich mit einem Teil von ihnen noch gegessen haben, wobei es zu einer kleinen Reisschlacht kam :p


Am nächsten morgen war um 7.45Uhr Antreten. Wir haben die Autos gepackt, wurden noch ein wenig belehrt und dann ging es endlich los! Wir sind erst noch eine kleine Strecke auf dem Land gefahren bis es dann mit der Fähre auf die Insel ging. Unser erster Stop war der Lake McKenzie, der absolut schönste See, den ich jemals in meinem Leben gesehen habe! Ich finde ihn sogar schöner als viele Strände hier, es ist einfach nur traumhaft!  

Jens - Charlotte - Julia - Michelle - Ich - Emilie - John
Group B, B for best :D
Der erste Gedanke dort im Paradies ging dann natürlich auch gleich an mein Geburtstagskind gedacht, mit der ich nur zu gern diesen Tag verbracht hätte! Wir also ab in die Badesachen und rein ins Wasser. So schön klar und frisch, ich liebe es. Dort sind wir leider nicht allzu lang geblieben, da unser Guide uns einen guten Platz im Camp sicher wollte. Als wir dann also unsere Nachtplätze für die nächsten zwei Nächte bezogen haben ging es ans Abendessen, welches aus Reis mit Gemüse, Hühnchen und Asiasauce bestand, einfach aber doch ziemlich lecker :) Anschließend ging es dann in Spiele über, welche dann irgendwann an den Strand verlagert wurden, wo wir fast von einem Dingo gefressen wurden :o Also eigentlich lagen wir nur zu viert nebeneinander in den Sanddünen, wo ich mich dann nach rechts zu einem der Jungs gedreht habe, neben dem plötzlich ein Dingo stand! Ich komplett keine Reaktion schrei nur los * AAAH DINGO* . Emilie war dahingehend schlauer, übersprang zwar ein paar Schritte der Verteidigung, hat aber letztendlich nur effektives Bärengebrüll die Dingos verjagt. Ich hab mich vor Lachen nicht mehr einbekommen und danach gab es keinen der die Geschichte von ihr nicht zu hören bekam :P Aber naja...es war lustig wie sie sich immer wieder darüber gefreut hat :D Am nächsten Morgen ging es dann um 8.30Uhr los zum Indian Head, ein Aussichtspunkt auf einem Felsen, von dem aus man sowohl Haie als auch Delfine sichten konnte. Wir haben uns eher der schönen Landschaft drumrum gewidmet. Anschließend ging es zu meinem zweiten Lieblingsplatz: den Sanddünen.


Die erste Stufe sind noch alle mit hochgekletter, aber die zweite haben Philipp und ich dann alleine zurück gelegt, wo ich dann wirklich auf allen vieren hochkrabbeln musste, da es so kompliziert war :D Das sah so kacke aus :D Aber die Aussicht hat sich auf jeden Fall gelohnt! Es war einfach wunderschön...nur von Sand umgeben, keine Menschen und irgendwo in der Ferne der Ozean...baaah *.* Nach diesem wunderschönen Ort ging es dann zu den Champagne Pools, wo man bei Wellen komplett von Bubbles umgeben war, was sich einfach total lustig angefühlt hat. Sonderlich lange konnten wir dort jedoch nicht bleiben, da dann dunkle Wolken auf uns zukamen. Auf den Wegen haben wir uns im Auto immer gegenseitig mit unseren wunderschönen Stimmen lauthals die Ohren versaut haben :D Dabei noch halb getanzt und ein Battle mit einem anderen Auto war gestartet, welches wir natürlich gewonnen haben :D Unsere Gruppe war echt die Beste! Wir bestanden aus Mommy und Daddy (Denise und John, ein Pärchen aus Irland), dem großen Bruder (Jens aus Deutschland) und uns 5 Töchtern (Emilie und Michelle aus Norwegen, Charlotte aus Dänemark und wir beide). Wir hatten so viel Spaß zusammen und haben nur dummes Zeug geredet, wir hatten echt Glück mit den Leuten vor Ort. Der letzte Stop wurde dann am Wrack gehalten, was eben aber auch nur ein Wrack ist :p  


Der Abend wurde dann wieder mit Essen und Spielen verbracht, das war echt lustig :D Montag mussten wir dann schon wieder auschecken, woraufhin ich mich endlich mal getraut hab Auto zu fahren! Es war so cool :D Und abgesehen davon, dass ich manchmal Probleme hatte den richtigen Gang reinzubekommen ging es echt gut.


Die vorletzte Attraktion des Ausflugs war dann der Eli Creek, an dem ich mal sowas von zerstochen wurde! Ich sah schrecklich aus...besonders da ich auch zwei auf der Stirn hatte :p Naja...dabei ist dann auch das süße Foto entstanden, dass ich bei Whats App drin hatte :D Anschließend und damit als letztes sind wir noch zum Dolphin Beach gefahren, wo man diese eigentlich auch sehen sollte, was aufgrund des Wetters jedoch nicht geschah. Dafür wurde ich beim Buschpullern von einem scheiß Vieh in meinen süßen Popo gestochen :p
Zurück im Hostel haben wir dann erstmal geduscht und entspannt, woraufhin am Abend die After Party kam. Spiele wurden derweil auch veranstaltet, wozu auch Limbo gehörte, wobei ich Schlaukopf mir natürlich die Knie aufgerubbelt habe...wollte eben mal wieder an meine Kindheit anschließen :p Den nächsten Tag haben wir dann nur mit chillen, im Pool planschen, Fotos austauschen, essen und verabschieden verbracht. Am Mittwoch mussten wir dann auch schon wieder auschecken, sind noch einkaufen gegangen, haben am Laptop gegammelt und sind noch zu einer kleinen Sanddüne gegangen, wobei es jedoch total doll angefangen hat zu regnen. Um 16.30 Uhr haben wir erstmal in den Bus nach Hervey Bay gefahren, wo es wieder Aldi gab und wir uns erstmal schön was gegönnt haben :P

Über Nacht ging es dann im Bus weiter nach Airlie Beach, wo wir irgendwann am Morgen angekommen sind und uns dann ein Taxi zu unserem Couchsurfer, der noch auf einer Segeltour war, genommen haben, da es zu warm und wir zu faul waren :P Er hatte uns vorher gesagt, dass er nicht da sein wird, aber eine andere Couchsurferin, die uns dann alles zeigen kann. Dort angekommen saß dann aber plötzlich ein Kerl auf der Couch, was uns erstmal gewundert hat, der dann auch noch unser stundenlanges Klopfen nicht gehört hat :p Aber irgendwann begab er sich dann doch mal in unsere Richtung und hat uns reingelassen (abgeschlossen ist da eigentlich eh nie) und hat uns alles gezeigt. Wir sind ja schon an einiges gewöhnt was Sauberkeit, etc. angeht, aber als wir in dem Haus angekommen sind haben wir auch erstmal einen kleinen Schock bekommen wie schmutzig es dort ist. Aber das ist nunmal so, wenn man ein Bottunternehmen hat und die meisten Tage in der Woche auf einem der Boote verbringt. Wir haben uns dann erstmal unserer eigenen Sauberkeit gewidmet und 3 Maschinen Wäsche gewaschenn, wonach wir einkaufen waren und uns ein kleines süßes Abendessen gemacht haben, welches bei mir aus Körnerbrötchen und Honigmelone bestand *.* Ein wenig später haben wir uns dann noch mit Philipp, Florent und seinem Kumpel getroffen, die wir alle auf Fraser kennen gelernt haben. Wir waren erst noch kurz im Hostel von denen, wonach Florent und sein Kumpel dann noch in eine Bar gegangen sind und wir haben uns an Strand bzw. auf einen Spielplatz verzogen. Es war so cool endlich mal wieder zu schaukeln, ich hab schon ganz vergessen was für Glücksgefühle das auslöst :D Jedoch wurden wir dann auch langsam müde und sind dann wieder hoch in die Berge in unsere Gemächer gegangen, wo ich nur allzu gut genächtigt habe. Diese Nachtruhe hielt sogar bis 12 Uhr an, so lange habe ich echt nicht mehr geschlafen! Sonderlich produktiv wurden wir dann auch nicht mehr, bis wir uns irgendwann auf den Weg zum Strand begeben haben, um uns mit Philipp und Lukas zu treffen. Und irgendwie sind wir auch da wieder auf einem Spielplatz gelandet, so toll :D Um 18 Uhr sind wir dann wieder hoch, da wir wussten, dass Tris, unser Host, gegen 19 Uhr nach Hause kommen sollte. Wir also wieder hoch, schön gekcht und gegessen, dann auf der Couch gesessen und ein wenig später kam dann auch schon ein rießen großes Mädchen rein, das uns mit großen Augen angeguckt hat, da ihr nicht gesagt wurde, dass neue Couchsurfer kommen. Wir haben aber schnell festgestellt, dass wir alle miteinander können also ging doch alles gut :D Es ist einfach Kiki, nur Müll im Kopf und man merkt einfach null, dass sie schon 24 ist. Nach ihr kam dann auch Tris rein und war total freundlich zu uns, hat uns begrüßt und alles, einen kleinen Plausch gehalten und uns auch gleich gebeten sich mit ihm, seinem Bruder und Kiki noch raus auf den Balkon zu setzen, von dem aus man übrigens eine super Sicht hatte! Es gab nicht sonderlich viele Regeln bei ihm, nur eine ganz wichtige, die mir super gefallen hat : Charlie ist immer Number One! Und ratet wer Charlie ist?! Die super süße Katze, die von uns sowieso, auch wenn er es nicht gesagt hätte, dauerhaft durchgeknuddelt wurde :D Irgendwann habe ich mich dann ein wenig zurück gezogen, um mit meinem Dicken zu telefonieren, wonach es dann nach einem weiteren kleinen Plausch mit den Menschen draußen auch schon wieder ins Bett ging. Der nächste Tag war noch unproduktiver, da Airlie Beach echt ein kleines Dorf ist, wir die Stadt schon gesehen hatten und es kein sonderlich gutes Wetter war, um an den Strand zu gehen. Wir also wieder erstmal bis 12Uhr geschlafen, gemächlich gefrühstückt und fertig gemacht, bis und Mädels dann der Putzwahn überfallen hat und wir versucht haben die Wohnung wenigstens ein wenig wieder auf Vordermann zu bringen. Was uns naja...mehr oder weniger gut gelungen ist :P Später hat mich dann noch die Produktivität gepackt, nicht so bei den anderen, also hab ich mich dann noch ein wenig allein an den Strand gelegt und gelesen, was dann aber von Viechern und kleinen Regentropfen immer unterbrochen wurde, wodurch ich mich dann auch wieder zum Dinner nach oben begeben habe und auch nicht allzu spät ins Bett gekommen bin. Am nächsten Morgen war dann der Zyklon, der eigentlich nur im Norden sein Unwesen treiben sollte, auch bei uns angekommen. Dummes Ding! Es hat den ganzen Tag durch nur geregnet, gestürmt und alles ein wenig verwüstet. Es ist nichts großartig passiert, da er schon auf Stufe 1 runtergegangen war, aber sonderlich angenehm war das Ding auch nicht und unsere Produktivität wurde noch mehr eingeschränkt. Zwischendurch haben wir uns dann trotzdem mit alles in Plastiktüten und in Handtücher eingewickelt in die Stadt getraut, da wir noch was bei Peter Pans, einer Reiseagentur, eine Tasche für die Whitsunday Islands abholen mussten und fragen wollten ob die Tour uberhaupt statt findet, woraufhin der Typ meinte, dass es nur abgesagt wird, wenn der Hafen vom Staat geschlossen wird und das soll wohl relativ selten passieren. Wieder oben am rumgammeln kam dann der Anruf * Ähm ja, also die Tour wird eventuell abgesagt. Der Hafen wurde geschlossen und ob wir nicht auch erst am Dienstag los könnten. Für genaueres wollten sie sich ab 17Uhr nochmal melden* Das später los fahren hätte bei uns jedoch nicht funktioniert, also haben wir uns ab 17Uhr vor Anspannung fast in die Hose gemacht und wollten endlich eine Antwort, die aber leider den ganzen Abend nicht mehr kam. Dafür kam eine andere Nachricht, die keiner haben wollte. Der Tod meiner Oma. Es war einfach schrecklich das zu hören, auch wenn ich durch die jahrelange Krankheit darauf vorbereitet war. Irgendwie hat es mich doch überrascht und total runtergezogen. Und das schlimmste...ich konnte nicht bei meiner Familie sein, wo ich nur zu gern gewesen wäre! In solchen Momenten werden einem dann die Schattenseiten solch eines Auslandsaufenthalts klar...die Distanz und dass man nicht wirklich füreinander da sein kann, wenn was passiert. Aber naja...irgendwie muss man mit leben und Papa hat mir dann die ganze Zeit am Telefon gut zu geredet und Alex hat mich anschließend noch versucht bei Skype ein wenig aufzubauen, was aber eben auch nur gering funktioniert hat. Aber der Tod gehört ja nunmal leider mit zum Leben und für sie war es echt eine Erlösung. Der nächste Tag war zwar durch die Nachricht dann noch ein wenig getrübt, jedoch von Sonnenstrahlen durchbohrt, was für uns hieß, dass es doch auf die Whitsundays ging! Da war natürlich erstmal ein wenig Freude angesagt. Wir haben uns dann also auf zu ABC-Travel gemacht, um einzuchecken. Um die Zeit bis zur Abfahrt zu überbrücken haben wir uns noch mit Kiki und einer ihrer Freundinnen an die Lagune, die fast noch schöner ist als die in Brisbane, da sie auch direkt am Meer ist, gelegt.
Um 14.30Uhr war dann Treffpunkt, um auf die New Horizon zu kommen. Dort haben wir mit als erstes noch ein anderes Mädchen aus Berlin kennen gelernt, was mich natürlich gefreut hat :D Am ersten Tag haben wir dann jedoch nicht mehr allzu viel gemacht: Wir sind zu unserem Schlafplatz gefahren, durften dort dann noch mit Anzügen, die aufgrund der Quallen immer mit mussten, ins Wasser, was mir jedoch zu kalt war, haben gegessen und dann nur noch draußen alle zusammen gesessen, wobei bei mir dann wieder die Traurigkeit ein wenig hoch kam. Die Schönheit der Landschaft und der unglaublich helle, durch das Wasser gespiegelte Mond hat jedoch ein wenig davon abgelenkt.  


Julia war auch nicht sonderlich in Feier bzw Trink-laune, wodurch wir schon um 22Uhr ins Bett gegangen sind, um uns noch eine Stunde über Essen zu unterhalten. Das ist bei uns momentan echt ein großes Thema :P Wir haben die ersten beiden Tage wieder in Deutschland essenstechnisch schon komplett durchgeplant, Abendessen am Samstag und das komplette Programm für Sonntag mit Nachtisch, Snacks und allem drum und dran. Ja, sowas macht glücklich :P Aber glaubt mir, wenn ihr so lange hier wart freut ihr euch echt extrem auf das Essen zu Hause,ihr lernt es erst richtig zu schätzen. Abgesehen davon, dass man sich hier die guten Sachen einfach nicht leisten kann, das kleine Stück Käse kostet schon Unmengen und Paprika gibt es so ab 6-9$ pro kg, schmeckt es auch einfach nicht so gut wie zu Hause. Wir können also echt froh sein über unsere deutsche Hausmannskost :D Wobei ich sagen muss, dass das Essen auf dem Schiff ein echter Traum war! Man denkt, dass man mal wieder nur einfaches Backpackeressen vorgesetzt bekommt...aber nein: am ersten Abend kam es Kartoffelpüree mit Fisch, Baguette und Coleslaw, der beste den ich hier je gegessen habe! Naja nach dem ausgiebigen Essensklatsch sind uns dann auch irgendwann die Augen zugefallen und wir sind in einen kalten, aber doch guten Schlaf gefallen. Der zweite Tag war dann schon programmhaltiger (dieses Wort gibt es gar nicht :p). Jedoch hieß es dafür auch schon um 6.30Uhr aufstehen -.- Das Frühstück fiel auch nicht sonderlich gut aus, abgesehen davon, dass es Melone und Ananas gab! *.* Nach dem Frühstück sind wir dann zu einer kleinen Bucht gefahren, wo wir mit einem Motorboot zum Strand gebracht wurden, wo wir dann am Whitsunday Island National Park angekommen waren.  


Wir haben erstmal einen Mini- Bushwalk hinter uns gebracht, um an den typsischen Whiteheaven Beach Touri Aussichtspunkt zu gelangen. Super schön sah es da einfach nur aus! Anschließend mussten wir noch ein paar Meter berg ab, um dann endlich auf dem lang ersehnten Whiteheaven Beach zu laufen :D Als erstes haben wir ein paar Gruppenfotos gemacht, worauf Einzelfotos und Wasserspaß folgten.  

H2O
Der Ort ist wirklich das wahre Paradies auf Erden, abgesehen davon, dass mitten am Strand ein paar Palmen fehlen :p Aber sonst ist es dort einfach nur traumhaft. Du stehst auf super weißen weichen Sand, umgeben von türkisblauem Wasser, welches nur ganz flach am Anfang ist und du gefühlt meilenweit darin stehen kannst, es ist nicht mal kalt darin, sondern angenehm warm, sogar ohne Sonne. Im Wasser stehend umragen dich kleine Hügel, die voller Grün sind und das ganze Bild perfekt machen. Es ist mit der firedlichste und schönste Ort auf Erden. Und man sieht sogar noch brauner aus im Wasser :P Es ist zwar ein ziemlich einfacher Ort, ohne großes Schnick Schnack, aber dafür auch ein einfach wunderschöner Ort. Ich kann gar nicht aufhören davon zu schwärmen...man könnte dort so viele schöne Stunden verbringen in denen man einfach nur die Natur genießt. Irgendwann mussten wir uns jedoch auch von dieser Schönheit abwenden und wieder zurück ins Boot klettern. Von dort aus sind wir an einen anderen Punkt, an einer der anderen Inseln gefahren, wo wir dann wieder in die super süßen Tauchanzüge schlüpfen durften, uns Schnorchelutensilien geschnappt haben und ab ins Wasser sind. Dass Fische nicht meine Lieblingstiere sind war mir ja schon immer klar, aber irgendwie habe ich da im Wasser teilweise echt Angst vor ihnen bekommen, worüber sich die anderen immer schön lustig gemacht haben :P Schön anzusehen war es aber trotzdem. Anschließend haben wir uns dann noch auf der Wasserrutsche vergnügt, von einem Sprungbrett gesprungen und wir haben plötzlich mit großen Fischen geschwommen bzw. sind die unter uns geschwommen während wir auf Boards saßen. Das war ja noch nicht schlimm genug, neeeein unser Koch musste natürlich auch noch Brot auf uns werfen, damit die ekligen Fische zu uns kamen, wodurch wir fast vom Brett gefallen sind, da Sina so Panik bekommen hat :p Und naja zum Schluss war sie dann auch diejenige, die von einem dieser dummen Fische in den Fuß gebissen wurde :/ :p Den Abend haben wir dann wieder an einem anderen Ort verbracht, wo dann kleine süße Delfine um unser Boot geschwommen sind und uns alle beglückt haben. Dazu gab es dann auch noch die Mond Eclipse und alles war perfekt! Zum Dinner gab es dann auch noch mega leckre Bolognese mit Salat und Knoblauchbrot und ich bin wieder wie ein sattes glückliches Schwein ins Bett gefallen :D Den letzten Tag der Tour haben wir nochmal am gleich Punkt verbracht und haben uns nochmal den Wasseraktivitäten gewidmet, bevor wir dann wieder nach Airlie Beach gefahren sind und ich mir in den letzten Momenten nochmal einen schönen Sonnenbrand geholt habe^^  


Ich habe mich dann mit Sina noch ein wenig an die Lagune gelegt, bis ich wieder hoch in unser Haus bin, um Sachen zu buchen und zu duschen, bis wir dann zum Digeridoo Kurs gegangen sind. Sina und ich haben uns echt doof angestellt, aber es war lustig und immerhin haben wir es einmal gemacht :D Ich würde echt gern so ein großes Ding zu Hause haben, aber die Dinger kosten einfach mal ab $300 aufwärts. Die Zeit danach haben wir dann nur mit Kiki gegammelt und gegessen, bis es dann zu unserer After Party gegangen sind, die jedoch ziemlich enttäuschend ist, da nicht sonderlich viele Menschen da waren, wodurch wir wieder ziemlich früh im Bett gelandet sind.

Donnerstag ging es dann auch schon wieder um 7.00Uhr morgens nach Townsville, wovon wir sofort die Fähre nach Magnetic Island genommen haben. Sina und drei andere Mädels von den Whitsundays waren auch noch da und wir haben den restlichen Tag mal wieder nur mit essen und chillen verbracht, da wir alle ziemlich müde waren und es sich für die Zeit nicht gelohnt hätte etwas zu tun. Besonders bezaubernd war der Mond an diesem Abend...unser Hostel war direkt am Meer, mit kleinen süßen Hütten, die an einem mini Steinbruch war, umgeben von dutzenden Palmen und genau über dem Wasser, zwischen all diesen schönen Dingen der rießige super leuchtende Mond.

Der Ort wenigstens bei Tageslicht.

Leider konnte man das nicht wirklich fotografieren, aber man konnte sich daran einfach nicht satt sehen. Früh ins Bett zu gehen war dann auch super angenehm! Besonders da am nächsten Morgen um 8.oo Uhr der Wecker geklingelt hat. Wir haben eine Inseltour gemacht, wobei wir im Norden bei dem Horseshoe Bay angefangen haben, wo wir uns nur an Strand gelegt haben, um die Aussicht zu genießen und dann mit dem Bus weiter runter zu einem Walk namens The Forks, wo wir jedoch nur zu einem kleinen Aussichtspunkt gelaufen sind, der uns direkt auf den Nelly Bay blicken lassen hat, wunderschön. Anschließend haben wir uns auf den Weg zu Arcadia gemacht haben, wo wir dann bei den Wasserfällen Clara und ihre Menschen wiedergetroffen haben.


Wir also ein wenig im Wasser geplanscht und die Wasserfälle genossen, bis wir dann zu den Rock Wallabies gegangen sind. Dort haben wir dann Devin, einen anderen von den Whitsundays, getroffen, mit dem wir die kleinen Süßen dann gefüttert haben.  


Der Strand wurde danach auch noch besucht, wo wir versucht haben eine Kokosnuss aufzuknacken. Jedoch sind wir dabei kläglich gescheitert, woraufhin uns eine Frau eine schon offene geschenkt hat, die wir dann später genüsslich beim Film gucken verspeist haben. Samstagvormittag haben wir dann am Pool verbracht bis es um 13 Uhr zur Fähre ging, die uns zurück nach Townsville gebracht hat.  

Sina und ich in voller Montur.

Dort waren wir dann erstmal schön fett einkaufen, da bei Coles einfach alles reduziert war *.* Den Abend haben wir dann damit verbracht mit Sina die Stadt zu erkunden.


Neben Kakteen die zweite pflanzliche Liebe meines Lebens -
Frangipanis :D

Den Abend habe ich dann mit meiner Familie und Alex beim Skypen verbracht, bis ich dann irgendwann müde ins Bett gefallen bin. Sonntag haben wir dann den Bus um 12 Uhr nach Mission Beach genommen, wo ich nun sitze und euch diese 1o.ooo Worte auf den Kopf werfe. Ich hoffe ihr hattet Spaß dabei, denn ich hatte ihn als ich all diese Sachen erlebt habe :p Und nur noch 5 Wochen Kinder, ich freu mich auf euch <3