Darwin. Über diese kleine feine Stadt
im Norden von Australien gibt es doch sehr unterschiedliche
Meinungen. Die meisten sind jedoch eher negativ und meinen, dass
Darwin langweilig ist, man dort nicht viel machen kann und es auch
nicht sonderlich schön ist. Ich muss sagen, dass es als Abschluss
nicht hätte perfekter sein können.
Es war ein seltsames Gefühl in Darwin anzukommen. Mit dem Bewusstsein, dass die Reise bald vorbei ist und somit der ganze Australienaufenthalt in einer Stadt anzukommen und die noch zu genießen ohne dabei an das Ende bzw. an zu Hause zu denken ist manchmal gar nicht so einfach. Wir sind also am Dienstag den 13. in Darwin gelandet und haben uns gegen 6 Uhr mit einem Taxi in Richtung Couchsurferwohnung gemacht. Wir wussten, dass der Typ auf jeden Fall immer ab 7 Uhr wach ist, also wir erstmal noch ein wenig warten müssen bis wir seine Wohnung stürmen können. Als wir nach einer Weile die Nase voll hatten vom auf der Straße hocken sind wir hoch zu seiner Wohnung und hatten Glück, dass die andere Couchsurferin, Sarah, schon wach war und uns rein gelassen hat. Ein paar Minuten später ist dann auch Greg aufgestanden, wir haben ein wenig geplauscht, er hat sich fertig gemacht und wir sind nach dieser wundervollen Nacht gleich wieder ins Bett gefallen. Wir hatten ein eigenes Zimmer mit Doppelbett und Ventilator, schon nett :D Unser Schönheitsschlaf ging dann ein paar Stunden bis uns der Hunger langsam aus dem Bett gejagt hat und wir uns in die Stadt begeben haben, um uns etwas zum „Frühstück“ zu kaufen. Endlich wieder in Genuss einer Naschi gekommen! Danach haben wir ein wenig die Stadt erkundet, die doch eher klein und gemütlich ist und man sich nicht allzu sehr verlaufen kann. Es gibt ein paar Parallelstraßen in den es Geschäfte, Reisebüros, Shops, Banken und all den Kram gibt und worum sonst nicht sonderlich viel liegt. Nachdem Julia ein paar Souvenirshops nach den letzten Mitbringseln durchstöbert hatte und ich ungefähr alle Läden für Papa hätte leer kaufen können, einfach alle Sachen waren irgendwie mit Krokodilen oder Eidechsen verziert oder waren einfach nur kleine dumme Spielzeuge :D , haben wir uns ein wenig mehr an die Stadterkundung gemacht. Unser erstes Ziel war das Government House, wobei man natürlich an ein großes prächtiges Haus denkt. Aber was steht vor uns?! Ein kleines süßes Haus, was man eher als Ferienhaus gesehen hatte. Wir wären sofort eingezogen so niedlich war das. Ein paar Meter von dem Government House entfernt liegt die Waterfront, wo wir uns als nächstes hinbegeben haben. Eine Hafenecke mit unzählig vielen Wohnungen und Restraurants und in der Mitte mal wieder eine wunderschöne Lagune, an die wir uns dann für eine Weile gesetzt haben und die Aussicht genossen haben. Irgendwann hat sich dann wieder der liebe Herr Hunger gemeldet und wir haben einen Abstecher zu McDonalds gemacht, um uns auch bei unseren Lieben zu Hause zu melden. Nachdem das erledigt war gign es wieder zurück in die Wohnung, wo Greg vor dem Fernseher saß und wir uns zu Sarah draußen auf den Balkon gesetzt haben, von dem man einen wunderschönen Blick auf die leuchtende Stadt hatte, und einen kleinen Plausch mit ihr hatten. Sie ist mittlerweile schon seit drei Jahren am reisen, einen Großteil davon war sie davon in Europa und zu Hause war sie zwischendurch auch, aber das was sie erzählt hat hat sich alles so gut angehört. Ich bin echt neidisch. Wenig später ging es dann auch schon wieder ins Bett.
Am nächsten Morgen sind wir auch nicht allzu spät aufgestanden, da Shoppen auf dem Plan stand :D Nach einem kräftigenden Zimt-und-Zucker-Haferflocken-Frühstück ging es mit dem Bus zum Shoppingcenter Casuarina. Erst schien es so, als wäre es ein kleines Dorfcenter mit ungefähr 3 Shops, aber es hat sich doch rausgestellt, dass es uns mit seinen unheimlich viele Shops sehr glücklich machen konnte :D Wir dort also bis zum Zapfenstreich, der komischerweise schon um 17.30Uhr war, unser Unwesen getrieben. Anschließend hieß es dann mit dem Bus zurück in die Wohnung, ein wenig gammeln und dann mit Greg New Years Eve sehen. Ich fand den Film so super und irgendwie total traurig und lustig zugleich. Der Film diente dann also als Gute Nacht Geschichte und es hieß ab ins Bett.
Donnerstag haben wir ausgeschlafen und einen eher organisatorischen Tag gemacht. Eklig. Als erstes standen unsere Berge von Wäsche an, die wir aber zum Glück in nur zwei Maschinen unterbringen konnten. Als das dann erledigt war ging es wieder ab in die City, um unsere Bankaccounts schließen zu lassen und uns um die Steuern zu kümmern. In ein paar Souvenirshops wurde ich dann auch wieder gezerrt, da Julia doch erst echt spät mit all den Einkäufen angefangen hat. Am Abend haben wir uns an den Mindil Beach begeben, um uns den wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer ein letztes Mal anzugucken * Schluchzt* Nebenan und unser eigentliches Ziel war jedoch der Mindil Beach Markt. Es gab unzählige Stände mit Essen, herzhaft und süß, mit Schmuck, Kleidung, Aboriginiekunst und allem möglichen anderen Zeug. Wir haben uns einen super leckeren Früchteshake gegönnt und sind damit gemütlich über den Markt geschlendert. Nachdem wir alle Ecken erkundigt hatten haben wir uns wieder auf den nach Hause Weg gemacht, was im Dunkeln und mit Wegänderungen gar nicht so einfach war. Irgendwann haben wir es dann aber geschafft und sind nach dem Packen unserer Taschen für die nächsten Tage auch schon wieder ab ins Bett.
Freitag morgen um
6.40Uhr ging dann also unsere drei Tage Outback Tour los. Mit einem
21 Mann Bus ging es in Richtung Lichtfield Nationalpark. So genau
kann ich mich aber nicht mehr an den genauen Ablauf erinnern, also
kann es sein, dass ich jetzt ein wenig was durcheinander bringe :D Am
ersten Tag haben wir meiner Meinung nach nicht sonderlich viel
gemacht, wir mussten ja auch erst einmal eine längere Strecke mit
dem Bus zurück legen, um überhaupt irgendwo anzukommen. Im
Nationalpark haben wir uns dann gefühlte 10.000 Wasserfälle
angeguckt, was ich an sich super fand, aber deprimiert hat es mich
auch, da es extrem heiß war und ich immer noch nicht in Wasser
durfte. Ja sowas macht Freude. Dazu dann noch, warum auch immer,
Magenkrämpfe und der Tag ist ein einziges Hightlight. Versucht zu
genießen habe ich das aber trotzdem alles. In unser Camp sind wir an
dem Tag aber auch nicht allzu spät. Wir mussten nicht in normalen
Zelten sondern kleinen Zelthütten schlafen, die in der ersten Nacht
sogar eine Lampe und einen Ventilator hatten. Luxus pur. Den Abend
haben wir mit quatschen, essen und Spielen verbracht, wo ich noch
zwei andere Berliner kennen gelernt habe, ein Pärchen, und er hat
sogar mal in Rudow Handball gespielt. An dem Abend haben wir das
Spiel Killa gespielt, wo die Spieler alle eine Nummer und drei Leben
bekommen haben und dann jeder immer auf ein Dartfeld geworfen hat,
wurde die Nummer getroffen hat der Spieler ein Leben verloren und war
er „tot“, hat also alle verloren, musste er irgendeine Aufgabe
erfüllen. Ich glaube das ekligste war Vegemite essen oder irgendeine
eklige Chicken-Sauce runterzwingen. Gekotzt hat aber zum Glück
keiner. Um 22Uhr waren dann auch schon alle im Bett, da unser Guide
Andy, eine kleinere quirligere Version von Asterix, uns eröffnet
hatte, dass der nächste Tag schon um 5.30 Uhr beginnen sollte.
Daran zu denken uns am nächsten Tag zu wecken hat er aber trotzdem nicht, wodurch wir irgendwann selber aus dem Bett gekrochen sind und uns zum Frühstück begeben haben. An diesem Tag stand neben Spaß eher Kultur auf dem Plan. Am morgen haben wir zuerst eine zwei stündige Schipperfahrt über einen Fluss gemacht, wo uns einige kleine süße Süßwasserkrokodile gezeigt wurden :D Riesige Blumen gab es neben unzähligen Vögeln auch noch zu bewundern. Nach dieser Station gab es wieder eine km zurück zu legen, nach denen ein doch etwas längerer und besonders aufgrund des Wetters anstrengender Lauf kam. Andy hat uns all die Malereien der Aboriginies, die überall an den Steinwänden zu finden waren, erklärt und uns paar Geschichten zu den jeweiligen Themen erzählt. Danach ging es auf einen kleinen Berg hoch von dem die Aussicht einfach nur unglaublich war! Der Italiener auf unsere Tour und ich wollten dort sofort wieder einen Skydive machen, da die Aussicht einfach nur atemberaubend gewesen wäre. Auf der einen Seite hatte man die restlichen Teile des Berges vor den Augen, links daneben folgte ein mini Feuer, aber ein kontrolliertes, also keine Sorge, daneben riesige Wiesen und ein wunderschöner See. Es folgten weitere Wiesen, die in ihrem Grün gestrahlt haben und irgendwann wieder in eine zerbochene Felslandschaft übergegangen sind. Dazu ein Babyblauer Himmel mit Zuckerwattewolken und man war einfach nur sprachlos. So etwas unglaublich friedliches und natürlich schönes sieht man wirklich nur selten. Wir wollten da kaum noch weg. Aber irgendwann hat Andy uns in den Popo getreten und es ging ab ins Camp, zum Planschen für die meisten, für mich zum Nickerchen :P Danach gab es zum Abendessen einen BBQ. An dem Abend meinten dann unsere 5 Dänen einen deutschen Abend veranstalten zu wollen und haben uns dann oft in Deutsch voll gelabert, was sich einfach nur unendlich niedlich angehört hat. Dabei haben wir uns dann auch ein wenig Dänisch beigebracht Jeg elkser dig heißt ich liebe dich und Jeg a sulten heißt ich habe Hunger, keine Ahnung ob es richtig geschrieben ist, aber egal :P Der eine, Razel Dazel, konnte sogar ganz schön gut deutsch sprechen, da er vier Monate in Österreich gelebt hatte. Irgendwann haben wir aber wieder auf Englisch umgeschaltet, damit uns wirklich alle verstehen konnten. Der Abend ging dann mit ein paar netten Gesprächen in die Länge und nach einem mega Mückenanfall zu Ende.
Daran zu denken uns am nächsten Tag zu wecken hat er aber trotzdem nicht, wodurch wir irgendwann selber aus dem Bett gekrochen sind und uns zum Frühstück begeben haben. An diesem Tag stand neben Spaß eher Kultur auf dem Plan. Am morgen haben wir zuerst eine zwei stündige Schipperfahrt über einen Fluss gemacht, wo uns einige kleine süße Süßwasserkrokodile gezeigt wurden :D Riesige Blumen gab es neben unzähligen Vögeln auch noch zu bewundern. Nach dieser Station gab es wieder eine km zurück zu legen, nach denen ein doch etwas längerer und besonders aufgrund des Wetters anstrengender Lauf kam. Andy hat uns all die Malereien der Aboriginies, die überall an den Steinwänden zu finden waren, erklärt und uns paar Geschichten zu den jeweiligen Themen erzählt. Danach ging es auf einen kleinen Berg hoch von dem die Aussicht einfach nur unglaublich war! Der Italiener auf unsere Tour und ich wollten dort sofort wieder einen Skydive machen, da die Aussicht einfach nur atemberaubend gewesen wäre. Auf der einen Seite hatte man die restlichen Teile des Berges vor den Augen, links daneben folgte ein mini Feuer, aber ein kontrolliertes, also keine Sorge, daneben riesige Wiesen und ein wunderschöner See. Es folgten weitere Wiesen, die in ihrem Grün gestrahlt haben und irgendwann wieder in eine zerbochene Felslandschaft übergegangen sind. Dazu ein Babyblauer Himmel mit Zuckerwattewolken und man war einfach nur sprachlos. So etwas unglaublich friedliches und natürlich schönes sieht man wirklich nur selten. Wir wollten da kaum noch weg. Aber irgendwann hat Andy uns in den Popo getreten und es ging ab ins Camp, zum Planschen für die meisten, für mich zum Nickerchen :P Danach gab es zum Abendessen einen BBQ. An dem Abend meinten dann unsere 5 Dänen einen deutschen Abend veranstalten zu wollen und haben uns dann oft in Deutsch voll gelabert, was sich einfach nur unendlich niedlich angehört hat. Dabei haben wir uns dann auch ein wenig Dänisch beigebracht Jeg elkser dig heißt ich liebe dich und Jeg a sulten heißt ich habe Hunger, keine Ahnung ob es richtig geschrieben ist, aber egal :P Der eine, Razel Dazel, konnte sogar ganz schön gut deutsch sprechen, da er vier Monate in Österreich gelebt hatte. Irgendwann haben wir aber wieder auf Englisch umgeschaltet, damit uns wirklich alle verstehen konnten. Der Abend ging dann mit ein paar netten Gesprächen in die Länge und nach einem mega Mückenanfall zu Ende.
Die Folgen des
Anfalls waren am nächsten Morgen mit rießigen roten Flecken und
kratzenden Menschen überall wieder zu erkennen. Im Bus haben sich
die dummen Viecher auch wieder auf uns gestürzt und Lucas hat einen
hübschen Blutfleck auf mein Shirt geklatscht, als er die eine Mücke
getötet hat. An dem Tag ging es nochmal ans Schwitzen. Wir sind 40
Minuten zu einem kleinen Wasserfall mit einem wunderschönen klaren
natürlichen Pool gelaufen, der inmitten eines kleinen Waldes lag und
somit eine total gemütliche Atmosphäre hatte. Dort haben wir eine
ganze Weile verbracht und uns zwischendurch mit Cookies und Creckern
vollgestopft. Gestärkt ging es dann wieder 40 Minuten in praller
Sonne zurück, was natürlich ohne sich abkühlen zu können nicht so
geil ist. Pipi machen konnte man da auch nur in den Büschen, was mir
bei all den gefährlichen Tieren im Norden doch ein wenig unheimlich
war, aber ich lebe noch :D Anschließend haben wir den Bus durch
einen huckligen Weg gejagt, der uns zu einer kleinen versteckten
Badeecke gebracht hat, wo es unzählig viele Spinnen gab, die rießige
Netze vor den Wasserfall gespannt haben. Dort ein wenig ausgeruht
ging es auch schon wieder zum Mittagessen, Wraps :D Und danach folgte
leider auch nur noch der Weg zurück nach Darwin auf dem ein DJ
Battle statt fand und lauthals Hakuna Matata gesungen wurde. Nach ein
wenig frisch machen und Internet suchten ging es dann auch schon
wieder in die Stadt, um die anderen in einer Bar zu treffen. Dort
haben wir gegessen, getrunken, nett zusammen gesessen und dank Andy
mal wieder ein paar Spiele gespielt. Das eine muss ich unbedingt mit
euch machen, wenn ich das hinbekomme. Das war so verwirrend aber zum
Schluss bei der Aufklärung dann doch gut witzig :D Irgendwann haben
wir uns alle voneinander verabschiedet und jeder ist seinen Weg
gegangen.
Der letzte wirkliche Tag in Australien fing für mich relativ früh an und hieß ab unter die Dusche, frühstücken und Julia hoch scheuchen, um uns noch ein paar Sachen in Darwin anzusehen. Das erste was wir uns angesehen haben war der East Point am Fannie Bay, einfach ein kleiner schöner ruhiger Ort am Strand. Dort gab es für uns dann einen Mangroven Boardwalk, wo wir uns die ganze Zeit wegen all der Tiere verrückt gemacht haben, da ungefähr alle 2m ein neues Schild mit „Vorsicht …..“ stand. Überlebt haben wir es jedoch. Danach haben wir uns auf den Weg zum Gefängnis gemacht, wo wir noch Andy und Paolo getroffen haben uns Andy uns gleich wieder mitnehmen wollte und uns rumführen wollte. Da die beiden jedoch mit Fahrrad unterwegs waren ging das relativ schlecht. Vor dem Gefängnis mussten wir dann leider fest stellen, dass es vor 5 Minuten zu gemacht hat -.- In meinem Reiseführer stand dummerweise etwas anderes. Also hieß es dann zum Museum und zur National Gallery, wo unter anderem auch viel über den Zyklon Tracy von 1974 steht. Ich hatte vorher nicht wirklich was davon mitbekommen, nur immer mal wieder davon gehört. Dann alles darüber zu lesen, Bilder zu sehen und sogar Tonaufnahmen in Originallautstärke zu hören war dann umso erschreckender. Es war die schlimmste Naturkatastrophe, die Australien je zugestoßen ist und hat ungefähr alles von Darwin und Umgebung einfach so weggefegt. Erschreckend! Als unsere Touritour dann zu Ende war ging es in der Wohnung an unsere Lieblingsaufgabe: packen. Ich musste meinen ganzen Rucksack aus- und wieder einräumen und trotzdem hat nicht alles reingepasst. Naja acht Monate lassen sich eben doch nicht so schnell verstauen :P Irgendwann war es dann aber geschafft und wir haben die letzten Stunden vor dem Abflug noch mit einem Film, Essen und in der Gesellschaft von Sarah und Greg verbracht. Um 23 Uhr stand dann unser Taxi vor der Tür und es ging mal wieder ab zum Flughafen, der uns mittlerweile doch schon sehr bekannt war. Dort nochmal zwei Stunden überstanden ging es um 1.15Uhr nach Brisbane, wo ich jetzt sitzte und versuche die Zeit zu überbrücken bis es heute Abend nach Dubai geht. Bis jetzt konnte ich hier jedoch auch nur einen Film gucken und ein wenig den Flughafen erkunden. Laufen wäre vielleicht vor dem langen Flug noch gut, aber an sich kann man hier irgendwie nicht weg bzw. nur auf dem Parkplatz rumlaufen. Also muss ich mir noch irgendwas einfallen lassen... Ich weiß zwar, dass es in 5 Tagen nach Hause geht und wir heute schon Australien verlassen, aber irgendwie kommt das Gefühl nicht bei mit an. Vielleicht nachher im Flugzeug. Es ist einfach krass, acht Monate in denen so viel passiert ist, ich mich verändert hab und doch irgendwie die gleiche geblieben bin, sind jetzt einfach vorbei. Acht Monate träumen und das leben was man liebt. Irgendwie geht das echt nicht in meinen Kopf rein. Ich denke einfach wir fliegen heute Abend einfach wieder zu unserem nächsten Ziel und nicht in Richtung nach Hause. Doch leider ist das nicht so und ich hab euch alle in ein paar Tagen schon wieder am Hals :p Es ist ein seltsames Gefühl wieder sagen zu können „Wir sehen uns Samstag“. Es waren so viele Tage und Wochen hier und nun sind es nur noch Stunden. So ein Erlebnis könnte eigentlich nicht lang genug sein. Aber dann wäre es wahrscheinlich auch nichts besonderes mehr. Also bin ich einfach froh darüber, dass ich es gemacht habe, dass ich mich getraut habe und mein Traum gelebt habe. Irgendwann hat eben alles ein Ende. Traurig aber hey...es gibt auch was positives an der ganzen Sache, ab Samstag hab ich wieder vernünftiges Essen vor mir xD Also nun, ich werde mich jetzt mal ein wenig bewegen und verabschieden, wenn das denn geht. Wir sehen uns Samstag Dickies, ich freu mich auf euch!
Der letzte wirkliche Tag in Australien fing für mich relativ früh an und hieß ab unter die Dusche, frühstücken und Julia hoch scheuchen, um uns noch ein paar Sachen in Darwin anzusehen. Das erste was wir uns angesehen haben war der East Point am Fannie Bay, einfach ein kleiner schöner ruhiger Ort am Strand. Dort gab es für uns dann einen Mangroven Boardwalk, wo wir uns die ganze Zeit wegen all der Tiere verrückt gemacht haben, da ungefähr alle 2m ein neues Schild mit „Vorsicht …..“ stand. Überlebt haben wir es jedoch. Danach haben wir uns auf den Weg zum Gefängnis gemacht, wo wir noch Andy und Paolo getroffen haben uns Andy uns gleich wieder mitnehmen wollte und uns rumführen wollte. Da die beiden jedoch mit Fahrrad unterwegs waren ging das relativ schlecht. Vor dem Gefängnis mussten wir dann leider fest stellen, dass es vor 5 Minuten zu gemacht hat -.- In meinem Reiseführer stand dummerweise etwas anderes. Also hieß es dann zum Museum und zur National Gallery, wo unter anderem auch viel über den Zyklon Tracy von 1974 steht. Ich hatte vorher nicht wirklich was davon mitbekommen, nur immer mal wieder davon gehört. Dann alles darüber zu lesen, Bilder zu sehen und sogar Tonaufnahmen in Originallautstärke zu hören war dann umso erschreckender. Es war die schlimmste Naturkatastrophe, die Australien je zugestoßen ist und hat ungefähr alles von Darwin und Umgebung einfach so weggefegt. Erschreckend! Als unsere Touritour dann zu Ende war ging es in der Wohnung an unsere Lieblingsaufgabe: packen. Ich musste meinen ganzen Rucksack aus- und wieder einräumen und trotzdem hat nicht alles reingepasst. Naja acht Monate lassen sich eben doch nicht so schnell verstauen :P Irgendwann war es dann aber geschafft und wir haben die letzten Stunden vor dem Abflug noch mit einem Film, Essen und in der Gesellschaft von Sarah und Greg verbracht. Um 23 Uhr stand dann unser Taxi vor der Tür und es ging mal wieder ab zum Flughafen, der uns mittlerweile doch schon sehr bekannt war. Dort nochmal zwei Stunden überstanden ging es um 1.15Uhr nach Brisbane, wo ich jetzt sitzte und versuche die Zeit zu überbrücken bis es heute Abend nach Dubai geht. Bis jetzt konnte ich hier jedoch auch nur einen Film gucken und ein wenig den Flughafen erkunden. Laufen wäre vielleicht vor dem langen Flug noch gut, aber an sich kann man hier irgendwie nicht weg bzw. nur auf dem Parkplatz rumlaufen. Also muss ich mir noch irgendwas einfallen lassen... Ich weiß zwar, dass es in 5 Tagen nach Hause geht und wir heute schon Australien verlassen, aber irgendwie kommt das Gefühl nicht bei mit an. Vielleicht nachher im Flugzeug. Es ist einfach krass, acht Monate in denen so viel passiert ist, ich mich verändert hab und doch irgendwie die gleiche geblieben bin, sind jetzt einfach vorbei. Acht Monate träumen und das leben was man liebt. Irgendwie geht das echt nicht in meinen Kopf rein. Ich denke einfach wir fliegen heute Abend einfach wieder zu unserem nächsten Ziel und nicht in Richtung nach Hause. Doch leider ist das nicht so und ich hab euch alle in ein paar Tagen schon wieder am Hals :p Es ist ein seltsames Gefühl wieder sagen zu können „Wir sehen uns Samstag“. Es waren so viele Tage und Wochen hier und nun sind es nur noch Stunden. So ein Erlebnis könnte eigentlich nicht lang genug sein. Aber dann wäre es wahrscheinlich auch nichts besonderes mehr. Also bin ich einfach froh darüber, dass ich es gemacht habe, dass ich mich getraut habe und mein Traum gelebt habe. Irgendwann hat eben alles ein Ende. Traurig aber hey...es gibt auch was positives an der ganzen Sache, ab Samstag hab ich wieder vernünftiges Essen vor mir xD Also nun, ich werde mich jetzt mal ein wenig bewegen und verabschieden, wenn das denn geht. Wir sehen uns Samstag Dickies, ich freu mich auf euch!
Bildet gibt es aufgrund
von mistigem Internet mal wieder nicht, aber bin ja bald da um sie
euch zu zeigen.
PS: Der Flughafen von
Brisbane ist komplett für n Arsch. Wir können uns absolut nicht
leiden. Erst muss man für einen Gepäckwagen 4Dollar zahlen und dann
um zum internationalen Teil des Flughafens zu kommen auch nochmal 5.
Dann hat man nur drei Stunden Wlan, was nicht mal richtig
funktioniert. Arschkalt ist es auch und vernünftiges Essen gibt es
auch nicht. Ich liebe ihn.


