Montag, 3. Februar 2014

44° und es wird noch heißer...!

So nun habe ich endlich mal Zeit über den Verlauf der letzten Tage bzw. Wochen zu berichten, die ja doch mehr spannend als langweilig waren.

Also als erstes mal zum 13. Januar...unser Tag fing ziemlich früh an, da wir schon um 6.50 Uhr an einem Hotel in der Nähe der Stadt abgeholt werden sollten, um dann mit einer Gruppe anderer, darunter auch Julia, die Great Ocean Road und Phillip Island bereisen. Erstmal lag ein wenig Busfahrt vor uns, was aufgrund der Müdigkeit nicht grad schlecht war und wir natürlich erstmal ein kleines Nickerchen gemacht haben. Der erste Halt wurde natürlich an den 12Aposteln gemacht, bei denen wir dann rumlaufen, Fotos machen und das Wasser genießen durften.





Wie ich diesen Blick vermisst habe *.* xD 

Auch hier kein Stück normaler.







Unseren zweiten Stopp haben wir dann an einem Regenwald gemacht, wo wir eine halbe Stunde lang rumgelaufen sind, um uns an all dem Grün zu erfreuen :D





und überall lauern Gefahren.

Es war echt schön da durch zu laufen, auch wenn es relativ kurz war, aber die umgefallenen Bäume, kleine Flüsse und all das buschige Grün hat es total schön gemacht. Nach einer halben Stunde und ein wenig überhitzt sein sind wir dann wieder ab in den Bus und weiter in eine kleine süße Stadt namens Apollo Bay.





Dort hatten wir fast eine Stunde Zeit um uns ein wenig den Ort anzusehen, etwas zu essen oder sonst irgendwas zu tun. Wir haben uns naürlich für die Variante essen entschieden und uns erstmal eine ordentliche Portion Pizza reingepfeift :D Wir Dümmerchen mussten aber natürlich erstmal nachfragen wie groß die Pizzen denn sind, da man es natürlich nicht verstehen kann, dass die Tabletts, auf denen die jeweiligen Preise drauf standen, auch gleich die Größe anzeigen :P Aber der Typ meinte es kommen jeden Tag Menschen an und fragen erstmal, also sind wir nicht die Dümmsten :D Der Strand in dem Ort war total schön bzw. hatte das Wasser total tolle Farben, die man auf Fotos aber natürlich mal wieder nicht so super hinbekommen hat. Zeit für das Wasser hatten wir dann leider auch nicht mehr, da wir dann schon zu unserem nächsten kleinem Stopp irgendwo im nirgendwo gefahren sind, wo es auch einen mehr oder weniger kleinen Strand gab, durch den kleine Wasserstraßen führten und in dessen Nähe sich in den Bäumen kleine süße graue wilde Wollknäule, Koalas, breit gemacht haben. Der eine hat sich eingekugelt, tief und fest geschlafen und sich auch von uns nicht stören lassen. Der andere hat unsere Aufmerksamkeit hingegen total genossen! Er hat sich immer extra noch in Pose gebracht, um auf den Fotos auch ja gut auszusehen, süß war er aber trotzdem! Und einer hat und sogar ein wenig mit Aktion beglückt, da er genau vor uns die Straße überquert hat, was eher wie Gehumpel aussah, aber naja Koalas eben :p

Hö?! Was' los?!

Kleines schlafendes Wollkneul <3

Und plötzlich rennt er hinter uns über die Straße!



Mr. Poser!

Ich wollte auch mal :D

Nach diesem süßen Erlebnis sind wir dann auch schon in den Ort gefahren, wo unser Hostel auf uns gewartet hat. Janni, Julia und ich waren mit drei Asiatinnen in einem Zimmer, da das andere Zimmer gemischt war und die das ja nicht dürfen...und naja an sich nicht so schlimm, wenn die denn wenigstens so freundlich wären und mit uns reden würden :p aber nein, wir werden erstmal eiskalt von denen ignoriert, aber naja Asiaten eben...über die bekommt man hier eh irgendwie eine andere Meinung xD Abends hat sich dann die ganze Gruppe (die aus 6 Däninnen, einem Finnen, einer Engländerin, einem Kolumbianer, zwei Amerikanern, von denen die eine in Australien lebt und ihr Bruder in Deutschland, und wir Deutschen. Haben noch ein Mädchen zu uns aufgenommen, die allein unterwegs war) zusammen gesetzt, um BBQ zu essen. Allzu lang ging das aber nicht, da wir alle doch recht müde waren und bald in unsere Betten gehüpft sind, in denen ich ausgesprochen gut geschlafen habe :D

Unser Hostel

Am nächsten Tag mussten wir schon um 10 Uhr aus den Federn und aus den Zimmern sein, wodurch noch irgendein Programm hermusste. Janni und ich haben uns dafür entschieden kurz noch zu den Läden und zum Strand zu laufen, was eindeutig eine falsche Idee war, da es schon um diese Uhrzeit knalle heiß war! Grad geduscht, zwei Meter gelaufen und schon wieder komplett durch! Das war echt kein schönes Gefühl. Dann auch noch in den in der Sonne stehenden Bus und man ist einmal rundum glücklich.



Immerhin ging es dann nach ca. einer Stunde Fahrt auf eine Fähre, auf der wir uns erstmal im Innern aufgehalten haben, um Brownies zu futtern und uns dann aufs Deck begeben haben, um die schöne Aussicht und die frische Briese zu genießen. Nach ca. 45 Minuten Fahrt sind wir dann auf Phillip Island angekommen, wo wir uns dann gleich auf den Weg zu einem Wildlifepark gemacht haben.



Da wo wir hingehören :P


Sonderlich spannend war der jedoch leider nicht, was aber neben der Größe und der geringen Anzahl an Tieren, auch daran lag, dass auch den Tieren die Hitze zu viel wurde und sie lieber irgendwo in der Ecke im Schatten gelegen haben :p Ein paar Känguru's haben uns trotzdem die Freude gemacht und uns ein wenig ihre Aufmerksamkeit geschenkt. Neben einem seltsam aussehenden weißen Känguru, war auch eine Kängurumama dabei, aus deren Bauch die Beine ihres Babys rausgeguckt haben, was ja mal sowas von krank und abartig ausgesehen hat. Eindeutig kein schöner Anblick. Nach folgender Pipi-, Eis- und Souvenirshop- pause ging es dann endlich in Richtung Strand!!!



Das war der schönste Ort an den man uns in diesem Moment hinbringen konnte. Also raus aus dem Bus und ab zu dem Umkleiden, wo uns die Wärme dann nochmal gezeigt hat, dass sie es nicht nur mag uns zum zerlaufen zu bringen, sondern auch unsere Habseligkeiten wie Sonnencremes und Labello. Raus aus den ekligen Sachen, mussten wir erstmal die Hitze des Sandes überstehen, um dann endlich ins kühle, erfrischende Nass zu springen. Die Wellen haben uns zwar teilweise etwas Schwierigkeiten bereitet bzw haben sie uns einfach von oben bis unten plitsch nass gemacht, aber genossen haben wir es trotzdem. Julia und Maren hatten irgendwann die Nasse voll und sind raus, aber naja mich bekommt man eben nicht so leicht aus'm Wasser, also durfte Schwesterlein noch weiter leiden. Irgendwann hat uns dann unser Busfahrer bzw Gruppenführer aus dem Wasser geholt, da er weiter wollte, was anziehen und zurück in den ekligen, stickigen Bus hieß.






Doch zum Glück versprach das nächste Ziel etwas tolles: Abendbrot. Und zum zweiten Mal gab es Pizza, was meine Laune jetzt nicht grad verschlechtert hat :D Nach dem Pizza essen gab es dann noch einen kleinen Plausch im Schatten bis es dann irgendwann wieder in Bus und ab in Richtung Swan Sea. An sich nichts besonderes, aber irgendwie musste unser Busfahrer uns ja unterhalten :P





Anschließend ging es endlich zur lang ersehnten Pinguin Parade. Dort angekommen haben wir uns jedoch erstmal noch ein wenig die Insel angesehen, um ein paar kleine Pinguine zu erwischen, die sich den Sonnenuntergang angesehen haben :P





Vorort durften leider weder Fotos noch Videos gemacht werden, aber schön war es trotzdem! Wir saßen auf Tribünen vor dem Meer, mussten alle leisen sein, damit dann in kleinen Gruppen, die kleinen süßen Smokingträger ankommen und über den Strand watscheln konnten. Teilweise haben sie sich echt doof angestellt und haben sich immer wieder zurück ins Wasser gestürzt, aber irgendwann haben sich dann doch mehr und mehr getraut und es war einfach unglaublich niedlich wie die Pinguine zu ihren Kindern bzw erstmal auf die Wiese zugehumpelt sind. Irgendwann wurde es da unten am Wasser dann doch ziemlich frisch und aufgrund der Zeit mussten wir uns dann von den Kleinen verabschieden. Den Weg zum Bus haben sie uns jedoch noch ein kleines Stück begleitet, da die dem Geschrei ihrer Kinder gefolgt sind und dabei immer wieder an unserer Seite vorbeigehuscht sind. Im Bus sind wir dann so ziemlich nach 2 Sekunden eingeschlafen und der Busfahrer musste Gas geben, damit wir unseren Zug, den letzten nach Hause, noch bekommen konnten. Wir dann also komplett verschlafen und müde aus dem Bus gesprungen, um dann doch nochmal ein paar Minuten auf die Bahn zu warten mit der wir dann nochmal 40 Minuten nach Hause fahren durften. Zu Hause ist uns dann die Hitze nochmal richtig ins Gesicht geschlagen und klein Kat hat uns vollgeheult wie warm es denn ist. Nach Sachen ablegen, kleinen Smalltalk und Dusche durften wir dann endlich ins Bett fallen! 



Am nächsten Tag hieß es dann für mich wieder arbeiten, 11.30 bis 15.00 Uhr, während Schwesterchen sich als zu Hause und am Strand vergnügt hat, durfte ich bei 40° hinter der Fischtheke schwitzen und mich danach dann auch noch für sie in die noch heißere Stadt begeben, damit auch sie zumindest einen Teil davon sieht (Ich hab immer noch das Gefühl ich hab fast nichts von ihr gesehen :P). Wir also ab in die Stadt, erstmal ein wenig die bekanntesten Stücke zeigen, um uns dann in eine volle Bahn zu quetschen und in Richtung Docklands zu fahren. Dort haben wir eine kleine, total schöne Shoppingstraße gefunden, die aber leider nach 10 Minuten ihre Geschäfte schon geschlossen hat. Anschließend sind wir da noch ein wenig rumgelaufen, haben uns dann wieder in die Bahn gesetzt und sind dann in Richtung Myer, um klein Kat abzuholen. Auf dem Weg dorthin sind wir noch an dem ein oder anderen Laden vorbeigekommen und wie es kommen musste...unser Geld hat sich reduziert :p

Erst Frankreich und dann Australien...ich weiß schon wieso ich die Länder liebe :D
und anscheinend beruht es ja auf Gegenseitigkeit :P

*Man beachte: Ich bin neuerdings Ehefrau von Daniel Craig ;)

Kat also abgeholt, ging es auf zum Queen Victoria Night Market.



Wir sollten uns sowas in Berlin eindeutig auch anschaffen! Einfach nur cool. Wir mussten uns zwar zwischen gefühlten 10000Leuten durchdrängeln, Kat immer noch in ihren langen Sachen, aber trotzdem hat man noch genug von all dem Firlefanz gesehen. Es gibt doch auf der einen Hälfte nur Stände mit Essem, aus allen verschiedenen Ländern, herzhaft oder süß, groß oder klein, alles! Ich süße Maus hab mir natürlich einer Abwandlung von Windbeuteln mit Schokolade überzogen hingegeben, wobei Janni mir jedoch helfen musste, da es zu viel für mich allein war :P Kat hat uns danach noch Teile ihrer Kartoffel am Spieß abgegeben, was man sich wie eine lange auseinander gezogene Kartoffel, wie Chips in einer Reihe, vorstellen kann, die dann noch mit irgendwelchen Gewürzen überzogen werden.



Mit vollen Bäuchen haben wir uns dann der materiellen Seite hingegeben, wo es alles typische flohmarktartige gab: Kleidung, Bücher, Schmuck, Bilder UND Kakteen *.*

Mein Traum aus Stacheln *.*

Mein Herz hat natürlich sofort höher geschlagen und ich wollte unbedingt einen mitnehmen, aber irgendwie ist mir keine logische Lösung für den Transport nach Hause in Kopf gekommen. Nach einiger Zeit auf dem Markt sind wir dann wieder in Richtung Heimat, wo es dann wieder ab in die Heier ging, da ich wieder arbeiten durfte.
Um 11.00Uhr durfte ich also meinen Traumjob wieder antreten und ich war heilfroh als ich dann endlich um 17 Uhr bei Janni am Strand lag und sowohl die schöne Sonne als auch das kalte Nass des Meeres genießen konnte. Wieder zu Hause mussten wir uns noch um einige Dinge, wie Janni's folgende Touren und packen kümmern, was den Abend eher unspektakulär gestaltet hat.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann mit Sack und Pack in Richtung Flughafen begeben, um nach Alice Springs zu fliegen, wobei sich die Bahn- und Buskosten wieder als komplett übertrieben herausgestellt haben! Der Flug hat sich ziemlich schläfrig dargestellt..einmal hab ich anscheinend mit offenem Mund geschlafen, was klein Blondchen dazu gebracht hat mit ihrem Finger an meiner Unterlippe rumzuspielen, was mich natürlich aufgeweckt hat -.- :P Dort angekommen wurden wir vom Hostelbus ins Hostel gebracht. Der erste Eindruck war jetzt nicht der beste, besonders da es geregnet hat (alle verdammten Menschen haben Sonnenschein und schönes Wetter, wenn sie in Alice Springs/am Uluru sind, nur wir haben Regen und "Kälte" -.-), aber allgemein war es doch ganz in Ordnung. Wir also eingecheckt, ins Zimmer Sachen abgelegt, Bekanntschaft mit komisch ruhigen Asiaten gemacht und dann ab in die Stadt. Der Weg dahin hat sich als ein wenig unheimlich dargestellt, da dort doch mehr Aborigines rumlaufen als in den anderen Städten und die einfach total ungepflegt, gruselig und affenähnlich aussehen. Das klingt total gemein, aber jeder hat solch einen Eindruck von ihnen, die meisten von ihnen (angeblich gibt es irgendwo noch die richtigen, kulturellen) sind nunmal mittlerweile die besseren Penner Australiens, die ohne Schuhe in Gruppen an der Straßenecke rumsitzen, Menschen böse angucken und Alkohol trinken. Sogar die Kinder sehen schon total verwahrlost aus, das eine kleine Mädchen hatte sich in die Hose gemacht, fast keiner hat Schuhe getragen und allen lief der Schnodder aus der Nase, kein schöner Anblick. Es gab auch "normale" Aborigines, die normal gekleidet, geduscht und gepflegt aussahen, jedoch war das eher sehr selten der Fall. Unser Programm bestand also auf einkaufen bei Coles und anschließendem romantischen Mittagessen bei McDonalds. Abgesehen von den umherlaufenenden gruseligen Aborigines hat dann auch noch ein schwarzes Haar auf meinem Burger dafür gesorgt, dass ich diesen Tag nur noch mehr geliebt habe -.- :p Naja...wenigstens hatten wir was zu lachen. Wirklich wieder ins Hostel wollten wir aufgrund von Regen und Wärme und Fernseher im Restaurant auch nicht mehr, was Janni zu dieser super Aussage inspiriert hat "Ich hab mich immer gewundert warum einige Menschen immer solange bei McDonalds rumhängen...aber jetzt weiß ich es, sie haben einfach kein schönes zu Hause xD". Irgendwann haben wir uns dann doch auf den Weg ins Hostel gemacht, wo wir uns dann mit lesen und schlafen beschäftigt haben, bis unsere anderen Zimmergenossen (deutsch -> Amelie, Annika und Jeannine) von ihrem Stadtbummel gekommen sind und wir uns unterhalten haben. Wir sind dann auch relativ früh ins Bett, da unsere Tour am nächsten Morgen schon um 5.15 starten sollte.

Die ersten Stunden haben sich durch unendliche Busfahrt nicht sonderlich spannend dargestellt und mit den deutschen Mädels waren wir auch nicht in einer Gruppe, jedoch haben wir eine andere Deutsche noch kennen gelernt, die sich uns dann angeschlossen hat.

Unser Bus.

Und extra für Papa mit Eidechse vorne drauf. 

Auf der Busfahrt durften wir uns erstmal mit Namen, was wir vor unserem Tod machen wollen und welchen Schauspieler wir ähnlich sind vorstellen, was sich aufgrund der Schauspieleraufgabe ziemlich kompliziert dargestellt hat ^^ Anschließend durften wir alle im Wettbewerb die Fenster vollkritzeln und der Gewinner hat ein Bier von Jackson spendiert bekommen. Unserer erster Stopp war der Uluru, an dem wir dann den Base Walk gemacht haben, was hieß einmal drum rum. Ich durfte natürlich den Rucksack schleppen, da Schwesterchen sich irgendwann abgesetzt hat und weiter vorne gelaufen ist -.- :p







Und zwischendurch löchrig wie schweizer Käse.



Ja auch diese Steinkugeln sind der sonst so eckige Uluru.

Ein Berg aus Stein...und immer wieder kleines Grün.

Typisches Tourifoto!




Das ganze hat dann doch eine ganze Weile gedauert, ich mein immerhin hatten wir 9 km zurück zu legen. Anschließend haben wir noch eine kleine Pause gemacht, wonach wir anschließend zum typischen Tourifotoplatz gefahren sind, um Fotos zu machen und uns von Jackson, unserem Gruppenführer, bekochen zu lassen.

Unser Essen 

Ich hatte dann das große Los gezogen das Geschirr abwaschen zu dürfen, da ich die eine Wasserstelle verpasst hab auf die er uns extra aufmerksam gemacht hat :p Janni hat mir schön dabei zugesehen und Ariana, italienische Malerin, hat mir dann geholfen und irgendwas von wegen " Ihr müsst das mit Leidenschaft machen, dabei singen,etc. dann geht das alles viel einfacher"und naja sie hat es gemacht und es war einfach nur lustig. Sie hat allgemein die ganze Zeit die Truppe gut unterhalten. Während wir da also in Mitten vom Nichts standen ging auch so langsam die Sonne unter, welche jedoch ein wenig von den Wolken, über die wir aufgrund des Laufens mittlerweile froh waren, verdeckt wurden.



Anschließend haben wir uns auf den Weg zu unserem Schlafgemach gemacht, wobei es wieder angefangen hat zu regnen. Wir haben an einer kleinen Tankstelle Halt gemacht und ich haben zum ersten Mal in meinem Leben einen Wagon Wheel gesehen *.* (für alle unwissenenden: das geile süße Zeug von dem die Mädels in Wild Child reden) Ich hab Janni 10000 mal gebeten und gefragt, dass sie mitkommen soll, aber nein sie wollte nicht, aber ich sollte ihr einen mitbringen, einen classic. Ich natürlich ihrem Wunsch befolgt und mir einen double chocolate gegönnt :D Das erste was Madame natürlich macht: sich beschweren, weil ihrer so eklig war xD Aber dann hat sogar das deutsche Pärchen vor uns mich unterstützt und gesagt: sie hat dich ja gefragt ob du mitkommen willst :P Ich natürlich gleich meine Geilheit von Schokolade, Marshmellow und Schokofudge aufgemacht...und ab auf Wolke 7 geflogen. Die scheiß Dinger sind einfach der Wahnsinn!!!! *.* <3

Heaven!

Auf dem Campingplatz angekommen waren leider alle kleinen Häuschen schon besetzt, woraufhin Jackson uns unerlaubt in die Zelte einschmuggeln wollte, die aber leider zu wenig für alle waren, was dazu geführt hat, dass Janni, Carina, ich und noch ein paar andere nur in unseren Schlafsäcken und Swags (sagen wir mal größere, harte Schlafsäcke) unter einem kleinen Shed geschlafen haben. Die erste Nacht war also nicht sonderlich geil und auch nicht sonderlich lang... Den nächsten morgen hat Jackson verschlafen und Ian hat uns irgendwann panisch aufgeweckt, es sei ja schon so spät...also hieß es Jackson finden, aufwecken und uns langsam fertig machen, um dann um 5.00 Uhr morgens wieder am gleichen Platz wie abends zu stehen und uns den Sonnenaufgang direkt hinterm Uluru anzusehen und dabei unsere Frühstück, was auf Kellogs und Toast bestand, zu verspeisen.






Anschließend waren wir noch in dem kleinen Museum der Aborigines, wo wir alles über die Geschichte dort gelernt haben, die irgendwie ziemlich verwirrend war, da Tiere als Menschen dargestellt wurden und somit auch andere umbringen konnten, aber eigentlich nur eine Maus oder ein Vogel waren, also naja gelesen hab ich es, verstanden, unter anderem auch wegen der Namen, habe ich es jedoch trotzdem nicht wirklich.



Anschließend haben wir uns den nächsten Bergen, den Kata Tjuta gewidmet, bei denen wir den Mala Walk gemacht haben. Der ist zwar an sich kürzer von den km her, jedoch aufgrund von hoch und runter und steil und blabla doch anstrengender. Zwischendurch dachte ich echt ich muss sterben :P

Kata Tjuta


I did it!



Oben angekommen war es dann jedoch trotzdem ein total schöner Ausblick und der Rückweg war zum Glück doch nicht allzu schlimm. Zum Mittag gab es an diesem Tag Wraps *.* Wonach wir uns dann auch schon  wieder in Richtung Schlafplatz gemacht haben, bei dem wir eigentlich wieder draußen, unter freiem Himmel schlafen sollten. Aber als erstes hieß es noch Feuerholz sammeln, was mittlerweile anscheinend keine reine Männersache mehr ist -.- Naja wir mussten eben nur die kleinen Zweige abbrechen, damit das ganze Zeug auf den Anhänger gepasst hat, aber anstrengend war es trotzdem und eindeutig lustig anzusehen!

Hab ja schon immer mehr darauf gestanden daneben zu stehen,
als zu helfen xD 



Wir haben dort natürlich einen ordentlich Saustall errichtet, den wir dann danach alle zusammen brav wieder aufräumen mussten -.- Wirklich...man muss irgendwo im nirgendwo Busch wieder in den Busch schmeißen, so sinnlos! Als erstes haben wir uns dann ans Abendessen gemacht, was aus Reis, irgendwelchem zusammen gehauenem Gemüse (Zwiebeln, Möhrchen, Kartoffeln und Paprika) und Brot bestand (Y).







Dabei haben wir uns gemütlich ums Feuer gesetzt und das komische Zeug verputzt. Anschließend war Duschzeit angesagt, wo wir das erste mal, abgesehen von Mama :p (Sternzeichen Skorpion), Bekanntschaft mit einem Skorpion gemacht haben. Dazu kamen dann auch noch irgendwelche ekligen Tausendfüssler, bei denen uns dann später gesagt wurde, dass die sogar giftig sind. Ich mein an Insekten habe ich mich hier ja teilweise echt gewöhnt, aber wenn die giftig sind ist auch bei mir der Spaß vorbei! Beim Duschen waren wir dementsprechend als ein wenig angespannt und der Weg im Dunklen wieder zu unserem Lager war auch nicht der größte Spaß, besonders da vor der Badtür noch ein kleiner Skorpion, die giftig sind, saß...Das eine Mädchen hatte dann Angst, dass sie von einem gebissen wurde, wir haben sowieso Panik geschoben und sogar ein älterer Mann hat sich daraufhin und aufgrund der Spinnen und Tausendfüssler geweigert draußen im Freien zu schlafen. Die Asiaten hatten da weniger Hemmungen (die würden den Mist ja wahrscheinlich auch grillen und essen :P ) und sind einfach schlafen gegangen. Ein paar tapfere Männer und zwei andere Frauen haben auch draußen geschlafen, während 6, darunter auch wir, kleine Mimosen sich in den Bus verzogen haben, um dort die Nacht zu verbringen.
Am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen, frühstücken, Lager abbauen und ab in Richtung Kings Canyon. Und ehrlich ich hätte Jackson nur allzu gern den Kopf umgedreht: meine Fresse war das anstrengend!

Man beachte -> 3,5 Stunden hoch und runter!

Der Anfang war wirklich das schlimmste, da es in Form von steilen Felstreppen auf den Berg ging, wobei es dann kleine Zwischenetappen gab, wo man immer wieder dachte wir sind oben, aber neeein es ging immer weiter!



Irgendwann und vollkommen außer Atem oben angekommen hat die ganze Sache dann doch eine entspanntere Atmosphäre angenommen und man konnte auch ein wenig von der Sicht genießen. Wir sind also zwischen Stein gelaufen, manchmal kleine Holztreppen in ein Tal runter und wieder rauf, um dann bei einem Miniwasserfall mit anschließendem See anzukommen.

Aus einer anderen Perpektive hätte es besser ausgesehen, aber Schwesterherz war zu faul
nochmal zwei Meter zurück zu laufen -.- :P

Garden of Eden.

Danach gab es erstmal km wieder nur Steine und wir waren echt froh, dass es nicht so warm war, da uns auch ohne die Sonne ordentlich warm wurde. Irgendwann sind wir zu einem kleinen Falsspalt gekommen und Jackson meinte: Los spielt mal ein wenig Evel Knievel und springt rüber...im ersten Moment waren alle natürlich erstmal ein wenig stutzig, aber nachdem der erste mit seinen langen Beinen fast ohne Springen drüben waren, haben sich alle nach und nach getraut und es war echt cool :D Nur Schwesterchen konnte ihr Höhenangst mal wieder nicht überwinden und ist dann brav über den Steg gelaufen :P Anschließend sind wir dann noch an einen weiteren Minispalt gekommen, in den man Steine werfen konnte, dessen Weg nach unten ins Becken dann schön lauschen konnte.

Und natürlich sprinte ich den ganzen Canyon durch :D




Ein Stück weiter kamen wir dann zu einem Miniabgrund mit Wasser davor, wo natürlich erstmal Absturzbilder gemacht werden mussten :p



Und noch ein rießen Vorteil unseres Wetters: wir konnten als welche der wenigen einen Wasserfall mitten im Canyon sehen. Es sah wunderschön aus!!!



Nachdem wir dann also auch diesem Geschenk Mutter Naturs ein paar Minuten unseres Lebens geschenkt hatten, ging es dann wieder in Richtung Bus und somit wieder einen laaangen Weg bergab.
Auf dem Rückweg nach Alice Springs haben wir dann noch an einer Kamelfarm gehalten, wo Kamelreiten nur 7$ gekostet hat, aber man dafür auch nur 100m hin und zurück laufen konnte und naja...es wollte niemand mit mir machen :P



Danach haben wir uns nochmal in den Bus setzen dürfen, um dann irgendwann endlich wieder im Hostel und somit in der Zivilisation azukommen. Die erste Aufgabe war dann duschen, was sich bei 5 Mädchen doch etwas länger gestaltet...anschließend haben wir dort noch ein wenig rumgehangen, die anderen Mädchen vom Anfang wiedergetroffen und sind dann in eine Bar gegangen, um ein wenig zu essen und Cider zu trinken. Ariana, die Italienerin, hat uns dann allen ein Portrait gemalt, wenn wir ihr einen Witz erzählt haben :p Ich hab mega schlecht "Fritzchen geht um die Ecke- Was fehlt?!" erzählt, aber hey, ich hab ein Bild bekommen :D



Allzu lang ging das vorort aber nicht, da wir doch alle ziemlich fertig waren, während die anderen schon ins Bett sind hab ich mich noch ein wenig meinem Dickerchen gewidmet und bin dann irgendwann zu Janni ins Bett gekrochen (durften uns ein Doppelbett teilen :P

 Am nächsten Morgen mussten wir dann um 10.50 Uhr unseren Flug nehmen, die Zeit dort habe ich noch ein wenig mit den deutschen Mädels verbracht, die nach Perth geflogen sind. Der Großteil unserer Gruppe hat sich in Richtung Melbourne aufgemacht und der Flug hat sich zwischendurch als kleiner Horrortrip dargestellt, da das Flugzeug hin und her geschaukelt ist und dabei irgend so ein dummes Alarmpiepen mich komplett in den Wahnsinn getrieben hat. Aber hey wir leben noch und sind dann auch irgendwann um Nachmittag herum wieder in Edithvale angekommen. Dort hat Yasemin schon auf uns gewartet, da sie mit uns backen (Pineapple-lemon- Kuchen) und kochen (Burger) wollte. Das Essen war super lecker und den restlichen Abend haben wir dann mit Organisatorischem für Janni's nächste Tage und ein wenig Zumba verbracht. Und dann ging es endlich wieder ins eigene , große gemütliche, perfekte Bett *.*
Welches wir aber auch wieder realtiv früh verlassen mussten, da Janni um 12 Uhr schon wieder die Bahn in Richtung Flughafen nehmen musste. Während Janni sich also in Richtung Cairns aufgemacht hat, habe ich mein Zimmer aufgeräumt und mich mit Julia getroffen, um ein wenig unsere Reise zu planen...bald ist es soweit *.*


Die nächsten Tage durfte ich mit 11 und 9 1/2 Stunden wieder voll der Arbeit widmen.

Zu viel arbeiten führt zu schweren Verletzungen! :o 

Sogar Bahnstationen sehen schöner aus (Y)

Samstag musste ich wegen einem Superannuationaccount (sowas wie Altervorsorge) zur Bank, wo mir zufälligerweise von einem alten Klassenkamerad von Erol geholfen wurde :p Wir fanden die ganze Situation ziemlich lustig und haben uns ein wenig unterhalten, wodurch ich dann doch ca. eine dreiviertel Stunde meiner Arbeitszeit dort verbracht hab :P Den Abend habe ich mit Yasemin, Milch und Lebkuchen auf der Couch bei friends with benefits verbracht.
Sonntag war dann Australia Day!





Mami durfte also ihr schönes geliebtes Land feiern :D Aber erstmal hieß es wieder arbeiten bis 16 Uhr -.- Um 17 Uhr habe ich mich dann mit 6 anderen Mädels in der City getroffen, um dann in die Docklands zu gehen, wo ein kleines Straßenfest war. Es war so unglaublich warm und ich Doofkind hatte eine lange Hose an! -.- Wir sind also ein wenig durch die Stände gelaufen, haben die Sonne am Hafen genossen und haben uns dann gefühlte 10 Stunden beim Facepainting angestellt.






Schön ausgesehen haben wir danach auch, jedoch wurde es da schon wieder dunkel :/ :P Julia hat sich aufgrund des Tennisfinales verabschiedet und ich bin mit Irina und Maren (ihr Bruder auch Offiziersanwärter beim Bund :p) , beides Aupairs, zurück geblieben, um das Feuerwerk anzusehen, welches schöner und länger war als das, was wir an Silvester gesehen haben.






Anschließend haben wir uns dann gegen die voll gestopfte Bahn entschieden und sind den Weg in die City zurück gelaufen. Dort angekommen haben die anderen beiden ihre Trams genommen und ich durfte noch schön 25 Minuten auf die doofe Bahn warten, um dann irgendwann halb k.o. zu Hause anzukommen. Aber denkt bloß nicht ich kann da schlafen...Scott und Erol saßen noch vor der XBox und nachdem ich duschen war hat Scott gesagt ich soll nochmal zu ihnen kommen, was eindeutig ein Fehler war! Die beiden waren eindeutig noch zu wach, was dazu geführt hat, dass sie mich erst durchs Haus getragen und dann durchs halbe Haus gejagt haben! Das war  nach 'ner Zeit echt anstrengend, was dazu geführt hat, dass sie mich gepackt und auf den Billardtisch gepackt haben, was so viel hieß wie "Wir haben gewonnen" :P Danach durfte ich dann endlich vollkommen erschöpft schlafen, um mich dem nächsten Tag wieder meiner Arbeit zu widmen.
Am nächsten Tag war es wieder so warm, dass ich nach der Arbeit mit Erol zum Strand gegangen bin, um uns danach den Bauch mit Salat und Eis mit Wassermelone und Maracuja vollzuhauen *.* Die restliche Woche hat sich nicht sonderlich spannend dargestellt. Das Wetter wurde immer besser uns besser und Sonntag hat ich mich mit dem Einen von Arbeit getroffen. Erst haben wir uns eine Eisschokolade gegönnt und sind danach zum Strand, da man es woanders kaum ausgehalten hat! Auf dem Weg nach Hause sind dann Erol und Kat an mir vorbei, was meine Stimmung nochmal gehoben hat, da Kat 10 Tage im Urlaub war. Und so einen kleinen Wuselmenschen vermisst man schon schnell! :D Nach herzlicher Umarmung haben wir uns dann noch ein wenig einem Mädelsgespräch hingegeben und sind dann irgendwann ins Bett.
Gestern und heute bin ich neben Jobsuche, Blog schreiben und skypen mit gammeln verbracht. Gestern bin ich dann abends mit Erol und Kat Dumplings essen, was echt seltsam war, besonders da ich mit Stäbchen essen musste :p Anschließend haben wir uns noch fett Eis gegönnt, da Kat und ich Schokolade brauchten :P und dem werde ich mich jetzt auch wieder hingeben, während ich an euch im kalten Schneedeutschland denke und die Sonnenstrahlen genieße! :D

Mein sexy Ersatbruder :P




Alice im Wunderland.

To the beach, each. Let's go get away.