Montag, 17. März 2014

Viele viele bunte Birnen!

So nun meine Lieben,
nachdem ich meine Job bei dem Fish&Chip Shop aufgegeben habe bzw. der Shop wegen "Mietproblemen" geschlossen hatte, habe ich mit zwei Schichten im Cafe und drei in einem Pizzashop für zwei Wochen über Wasser gehalten. In der Zeit habe ich dann noch einige Zeit mit Kat und Yasemin verbracht, wir haben meine Haare gefärbt, Smoothies gemacht, haben zusammen gekocht oder sind Essen gegangen. Den einen Samstag war ich dann noch mti Maren, eins der Aupairs, in St. Kilda am Strand, um den ganzen Tag zu faulenzen und zum Schluss rot wie ein Krebs zu sein (die Farbe ist schon wieder komplett weg -.-). Nachdem wir unsere Mägen dann bei Schnitz gefüllt hatten, hat Maren sich verabschiedet und ich hab noch etwas mit Irina und Nathalie, zwei andere Aupairs, gemacht. Am nächsten Tag war dann das St. Kilda Festival, was wie eine Art Straßenfest war und wo es überall viele kleine Bühnen gab auf denen Bands gespielt haben. Zum Abend hin gab es dann auf der Hauptbühne sozusagen das Hauptkonzert, welches wir aufgrund von Arbeit am nächsten Tag relativ früh verlassen haben.
In den nächsten Tagen habe ich mich dann mit Julia unserer Reiseplanung gewidmet und mir die Stadt angeguckt, da ich aufgrund von Arbeit doch gar nicht so viel davon zu Gesicht bekommen hatte. Hab mir also Kat geschnappt und bin mit ihr quer durch die Stadt, wo wir ungefähr die Hälfte der Zet eh nur gegessen haben: Merrywell Burger, Eis und Macarons :p


National Gallery



Nach all den schönen Seiten Melbournes durfte ich mich dann Freitag von ihnen verabschieden und hab mich mit Annika, eine die ich hier kennen gelernt hab, auf den Weg in Richtung Shepparton gemacht, wo wir zusammen auf eine Apfel+Birnen+Pflaumen-Farm gegangen sind. Auch wenn wir von einem Mitleidenden vorgewarnt wurden waren wir erstmal total geschockt wie die Farm aussah: alles kaputt und dreckig und eklig. Nicht grad ein Ort an dem man sich gleich wohl fühlt. Wir sind dann also zu zweit in so eine kleine Kabine oder sagen wir mal lieber in ein Kabuff gezogen und haben dort unsere erste Nacht überstanden, zu zweit auf einer Luftmatratze bei Eiseskälte! Am nächsten Tag konnten wir natürlich nicht arbeiten, da es geregnet hat, was das Schwimmbad als Alternative auf den Plan rief. Wir also zu 11 in ein Taxi und ab ins schöne warme Schwimmbad mit Sauna und Whirlpool, bei dem Wetter kein schlechter Ort. Mit den Leuten vor Ort hat man sich auch sofort super verstanden, da wir einfach alles arme kleine Backpacker mit nem Knacks im Kopf sind :p Der Regentag ging also mit Schwimmbad, Essen und chillen drauf und es folgte für Annika und mich der erste Arbeitstag. 
Wir mussten Birnen pflücken, was an sich ganz okay war, abgesehen davon, dass es ganz schön auf den Rücken ging und Annika die ganze Zeit rumgemeckert hat. Ihr könnt euch ja sicher vorstellen, dass das dann nicht grad zu meiner Motivation beigetragen hat. Sie hat das Arbeiten dann aber auch nach dem ersten Tag aufgegeben und ist am dritten Tag auf einer andere Farm abgehauen bzw. ein paar Tage später schon wieder nach Deutschland geflogen, naja wenn man die Zeit hier eben nicht zu schätzen weiß und sie nicht ordentlich nutzt. Aber das habe ich dann dafür umso mehr.

Das Pflücken ging zwar immer etwas schleppend voran, aber dafür waren die Nachmittage und Abende umso besser. Beim Pflücken habe ich dann oft die Gesellschaft von Laura und Ricarda, beides Berliner Görls, genossen, was den Früchten aufgrund von Aggressionen die an ihnen ausgelassen wurden nicht gut getan hat. Ricarda war einmal so vom Supervisor Sahn angepisst, dass sie einfach zum Bin gegangen ist und auf die Äpfel eingeschlagen hat, wobei diese keine Druckstellen bekommen sollten. Laura schloss sich dann ihr an, baute sich ein Loch in der Mitte, sprang rein und trampelte drauf rum. Naja und ein wenig mit Wasser bespritzt und Sonnencreme eingecremt wurden sie dann auch. Ihr denkt jetzt vielleicht wir sind krank und die armen Früchte und alles, aber glaubt mir, wenn ihr ein paar Tage auf der Farm verbracht hättet wärt ihr genauso! Man konnte da einfach nur durchdrehen und das einzige was einen dort gehalten hat waren die anderen Menschen. Nach dem Arbeiten haben wir dann die Zeit alle zusammen draußen um unseren großen Tisch verbracht, mit essen, reden, Musik und trinken. Das ein oder andere Mal musste dann auch mal wieder eingekauft werden, was sich bei Felix Fahrstil doch mehr als Abenteuerfahrt dargestellt hat. Dabei sahen wir natürlich alle noch aus wie die größten Penner, da wir kein Bock hatten vorher duschen zu gehen und natürlich aussahen wie Mist und gestunken haben wie naja...eklige Arbeiterkinder :D Eingekauft wurde natürlich immer schön heimisch bei Aldi, wo wir die Entdeckung des Jahrhunderts gemacht haben: mega geiler Schokokuchen für $3!!! :D Nachdem wir den Kuchen ins Camp zurück gebracht hatten und alle davon mal einen Bissen hatten, folgte kein Tag ohne das irgendjemand diesen Kuchen vor der Nase hatte :D Die Tage an denen uns die Sonne mit ihrer Anwesenheit beglückt hat haben wir dann auch eins zweimal am See in der Stadt verbracht und dort geschlafen, gegessen und gechillt. Irgendwie war essen übrigens eine der Hauptaktivitäten :P Zwei Nächte habe ich dann meinen Berlinermädels Unterschlupf gewehrt, da ich ja nun mein Kabuff allein hatte und ihr Zelt rumflog und nass war. Das wurde jedoch gleich wieder vom Supervisor unterbunden, da er ein geldgeiles Arschloch ist. Die Tage haben wir trotzdem noch zusammen genossen. Am letzten Dienstag auf der Farm dachte ich mir dann ich mache einen Tag frei, so wie 11 andere auch :P Das hat aber Mr. Supervisor wieder nicht gepasst und die meisten waren gefeuert, ich also am nächsten Tag mit Mustafa, Boss, gesprochen und durfte wieder ran an die Arbeit. Vom Supervisor kontrolliert und gesagt bekommen, dass er einen nicht mehr hier arbeiten sehen will, ja wir haben uns geliebt :D Dann wieder Mustafa und ab ging ins Packing, naja statt arbeitslos eben ein besserer Job, soll Sahn sich doch weiter beschweren :P Dort musste ich jedoch nur Boxen zusammen bauen und Tüten reinpacken, was ziemlich langweilig und doch anstrengend war. Die Luft war stickig, man war allein und die Zeit verging einfach nicht. Doch als ich am ersten Tag wieder nach Hause ins Camp kam wusste ich wieder wieso ich noch da bin. Ich kam aus dem Auto zu unserem Tisch, wo schon alle zusammen saßen, Bennie und Tobi hatten ihr Auto als Musikanlage zur Verfügung gestellt, wo dann super Lieder wie Barbie Girl liefen. Lucas und Felix hatten schon gekocht, wollten aber irgendwie nicht essen, weswegen meine Faulheit wieder unterstützt wurde und ich deren Mittag essen konnte :D Dabei hat Laura mich dann noch massiert und wir saßen alle einfach gemütlich zusammen und hatten bei super Wetter und super Laune unseren Spaß. Es war einfach nur Glück und Zufriedenheit was man in diesem Moment empfand. Donnerstag ging es dann fast genauso zu, nur dass tanzen noch dazu kam und wir uns einen wunderschönen Sonnenuntergang am Kanal angesehen haben.
Bildunterschrift hinzufügen

Ja auch im letzten Kaff in Victoria gibt es Perfektion. Meiner Intelligenz habe ich an dem Tag auch wieder allen Ausdruck verliehen, indem ich fast gegen einen Baum gelaufen bin und wie so ein Gummiding zurück geschreckt bin :P 

Zerrissene Hosen- ja wir arbeiten hart! :D

Meine Hauptmenschen: Laura, Ricarda und Lauren, hinten Lucas und Felix. 


Der letzte offizielle gemeinsame Abend wurde doch größer gefeiert, als das Zusammensein an den Tagen davor. Die Jungs haben erstmal wieder für eine super Geschichte gesorgt, da sie sich betrunken beim fahren erwischen lassen haben und eine deftige Strafe zahlen durften. Der Abend wurde mit ein paar Bieren und ganz viel Musik gefeiert, was dazu führte, dass Angelo und Yannic irgendwann auf die gestapelten Bins hochgeklettert sind um ihrem Hochmut Ausdruck zu verleihen. Der Abend verging dann mit ein paar lustigen Ereignissen, betrunkene Geständnisse eines Mädchens, verzweifelte Flirtversuche eines Jungens, der dann irgendwann im Birnenfeld mit einer der Mädchen verschwunden ist, vorzeitiges Verschwinden und Einschlafen eines gewissen Herrn Angelini. Doch irgendwann ging es dann auch für die härtesten Picker ins Bett.
Der nächste Morgen sah dann für einige nicht so rosig aus: ein paar wurden aufgrund der Party gefeuert (aber keine Sorge, die brauchen ja ihre Sklaven, also durften allte wieder nach einem Tag arbeiten) und andere haben ihrem Kater mit 9 mal Kotzen Ausdruck verliehen. Mir ging es super, abgesehen davon, dass ich diese tolle Truppe Menschen verlassen musste. Doch ich ging nicht alleine, Laura, Ricarda und Nora haben mich nach Melbourne begleitet, wo wir dann auch die nächsten Tage miteinander verbracht haben.


Sonntag Abend (3.3.2014) waren wir auf einer Apartmentparty mit Julia, wo wir dank Julias Vergesslichkeit und Lauras Unverfrorenheit auch einen Ausblick aus dem 41. Stock genießen durften. Montag bin ich dann in Melbourne wieder auf Anni und Adri gestoßen, von denen ich mich jedoch bald wieder verabschiedet habe, da sie noch einiges organisatorisches zu tun hatten und ich dann doch lieber Felix und Lucas beim Auto putzen geholfen habe :p Aber mit schönem Wetter und Aussicht auf den Strand war das gar nicht so schlecht, als Belohnung wurde ich dann auch nach Hause gefahren, wo wir dann noch draußen gekocht und am Strand gegessen haben. Hach, das werde ich in Deutschland echt vermissen...! Dienstag habe ich dann mit Julia weiter unsere Reise geplant bzw gebucht, wir werden jetzt mit vielen Stops die Ostküste hoch, um dann nach Darwin zu fliegen, von da aus zwei Wochen nach Bali, JA BALI!!!! :D und dann geht es über Dubai nach Hause. Zu Gesicht bekommen werdet ihr mich voraussichtlich also eine Woche Später, also am 24. Mai. Anschließend haben wir uns noch mit Adri und Anni getroffen, um auf den Eureka Tower zu gehen und den schönen, jedoch von Wolken verdeckten Himmel zu bestaunen. Felix und Lucas sind dann dort oben auch noch zu uns gestoßen und wir haben dann noch alle zusammen den Abend verbracht. Mittwoch morgen habe ich erstmal wieder zu Hause verbracht, mich dann jedoch auf die Suche nach einem Geschenk für das Geburtstagskind Laura gemacht. Ihr Geburtstag wurde dann abends mit Tita, Ricarda, Nora, Felix, Lucas, Angelo und Nathalie gefeiert. In den Club kamen wir dann aufgrund von Felix nicht mehr rein, aber Laura und ich hatten super Laune, weswegen wir uns auch dadurch nicht die Laune haben verderben lassen.


Donnerstag begann auch entspannter, da ich den Vormittag eigentlich mit Yasemin verbringen sollte, die dann aber, wie sollte es anders sein, doch andere Sachen gemacht hat und die Zeit und somit mich vergessen hat. Mich hat es nicht sonderlich gestört, da ich eh noch mit den anderen verabredet war, um ins Moonlight Cinema zu gehen und uns Zurück in die Zukunft anzusehen. Dabei halb erfroren haben wir uns dann noch mit Angelo und Yannic getroffen und auf einem Berg am Fluss gechillt, was jedoch wieder von meiner frühen letzten Bahn gesprengt wurde. Freitag habe ich mit Julia unsere Reisevoucher bezahlt, bin mit Tita, Ricarda und Laura Mittag essen genagen und habe mich dann nochmal mit meinen zwei Aupairs Irina und Maren getroffen. Wir waren in einem Cafe auf dem Federation Square und haben danach unsere Zeit noch ein wenig mit Shoppen verbracht. Anschließend habe ich mich dann mit Laura, Ricarda, Tita, Felix, Lucas, Yannic, Angelo und Nathalie getroffen, um aufs Moomba Festival (sagen wir mal eine Art Rummel) zu gehen. Angelo hat uns kein Kuscheltier gewonnen, jedoch hat er Laura und mir ein Baby versprochen, was ja so ziemlich aufs gleiche drauf rauskommt :P  

Bildunterschrift hinzufügen
Bildunterschrift hinzufügen
Die Nacht habe ich dann bei Laura im Hostel geschlafen, da ich keine Lust hatte wieder so früh nach Hause zu fahren. Samstag morgen musste ich mich dann auch schon von ihr und Ricarda verabschieden, da sie weiter in Richtung Adelaide bzw. Sydney bzw. Fiji sind. Anschließend habe ich mich eine halbe Stunde vor Aldi gesetzt (öffnet um 8.30 Uhr), bis es aufgemacht hat. Dabei sind mir irgendwelche schwarzen Dinge auf die Hose gefallen, die Flecken hinterlassen haben und mit meinen aus Langeweile frisch lackierten Nägeln habe ich natürlich auch Spuren hinterlassen. Es war eindeutig nicht mein Tag. Dann habe ich 10Jahre bei Aldi gebraucht, um das Frückstück für die Jungs und mich zusammen zu bekommen, um dann am Aussichtspunkt am Wasser auf die beiden wartend fast einzuschlafen. Als sie dann irgendwann gekommen sind und wir gefrühstückt hatten musste ich mich auch von ihnen verabschieden, da es für sie in Richtung Perth → Asien weiter ging. Anschließend bin ich dann durch die Stadt geschlendert und mir wurde bewusste wie sehr ich mich doch in sie verliebt habe! Bei dem Gedanken sie bald verlassen zu müssen sind mir die Tränen gekommen, es ist nur noch so wenig Zeit, die ich hier in Australien habe...ich möchte gar nicht daran denken. Ich weiß noch am Anfang hat mir Kim immer gesagt ich soll versuchen das alles so gut wie möglich zu genießen, da es die beste Zeit in meinem Leben sein wird, ich hab es ihr am Anfang nicht so geglaubt und fand es zwar gut aber nicht überragend, aber mit der Zeit in Melbourne und all den Erlebnissen ist mir immer weiter bewusst geworden, dass sie Recht hatte. Ich habe momentan die beste Zeit meines Lebens, ich lebe meinen Traum!
Den Rest des Tages habe ich dann mit Julia und mit Mama& Papa und Toni bei Skype verbracht, die mir auf super süße Weise gezeigt hat, dass sie mich vermisst. Manchmal wünsche ich mir echt einfach meine Mädels hier zu haben. Was mir auch am nächsten Tag aufgefallen ist.
Sonntag bin ich nämlich mit Nora und Vanessa auf das Future Music Festival gegangen, was die ganze Woche einfach nur noch getoppt hat. Wir haben viele Musiker gesehen, aber meine persöhnliches Highlights waren natürlich Schnuckelchen Pharell, der bei Happy Minions im Hintergrund tanzen lassen hat und noch um einiges natürlicher mein kleiner Mr. Ben Haggerty aka. Macklemore mit seinem besten Freund Ryan Lewis, der übrigens mein neuer Mann wird :P 

Rechts Vani und Nora.

Das süße Ding da im Hintergund *.* aber bitte überseht
nicht das Stück Schokolade davor! Pharell <3

You made my day!

Nathalie und ich.

Als ich dann bei Paul Kalkbrenner stand und Sky and sand (unser Sommerlied 2010) kam musste ich sofort an Uschi denken. In solchen Momenten, die einfach uns gehören würden, hätte ich sie einfach so gern an meiner Seite. Egal wie glücklich ich hier bin, einige Momente wären mit ihnen einfach besser, nach so vielen Jahren zusammen fehlen sie einem einfach.

Am Montag morgen durfte ich dann endlich mein Dickerchen vom Flughafen abholen! Es war jedoch eher Erleichterung als alles andere ihn zu sehen, da ich davor total Panik geschoben hab, dass ich am falschen Gate bin, da er nach einer halben Stunden nicht draußen war und die Flugnummern nicht überein gestimmt haben. Aber naja...irgendwann hatte ich ihn dann im Arm und es war alles gut. Wir haben uns dann noch mit Irina getroffen, die mir geholfen hat ihm die Stadt zu zeigen, was aber in unserem müden Zustand etwas schwer war. Abends haben wir uns wieder mit Angelo, Yannic und Nathalie getroffen, um noch einmal aufs Moomba zu gehen.
Am nächsten Morgen war erstmal ausschlafen angesagt, da sowohl er als auch ich total müde und fertig waren. Danach haben wir uns dann gemütlich auf den Weg zum Brighton Beach gemacht, dessen Aufenthalt dann jedoch vom Regen frühzeitig abgebrochen wurde.



Wir uns also wieder auf den Weg zurück gemacht, um mit Helen (der Mama von Yas und Erol), Kat und Erol Abendbrot zu essen. Anschließend haben wir vier jungen Dinger noch Karten gespielt und dann hieß es wieder ab ins Bettchen und schlummern, damit wir für den nächsten Tag fit sind.
Mittwoch sind wir gleich frühs in Richtung City. Um dort in die Royal Botanic Gardens zu gehen, danach musste Alex erstmal mit Essen versorgt werden, da er mal wieder nicht gefrühstückt hat. Anschließend haben wir eine kleine Schiffsfahrt auf dem Yarra River gemacht, bei der ich immer wieder halb eingenickt bin :P Als die Fahrt zu Ende war haben wir uns auf den Weg gemacht Kat von der Arbeit abzuholen und mit ihr zum Queen Victoria Night Market zu gehen, wo ich eine Schokobrezel, Schokolade oben drauf und innen drin!, gegessen habe. Die war so super lecker! :D Anschließend haben wir uns noch eine Straßenkünstlershow angesehen und danach Erol getroffen. Dann haben wir uns jedoch von den beiden getrennt und sind schon nach Hause, da noch wundervolles aufräumen und packen auf uns wartete. Damit und mit einem keinen Abstecher zum Strand wurde dann der Abend verbracht.

The love of my life.



Anti-baby!


Donnerstag Morgen habe ich mich dann von allen verabschiedet, was mir bei Kat besonders schwer gefallen ist. Um 11.30 haben uns dann Julia und Sander mit dem Van abgeholt und es ging erstmal auf in Richtung Süden. Den ersten Tage haben wir ziemlich unspektakulär mit viel Fahren, Philip Island, was wir ja schon kannten, und einem Mini Teil des Wilson Promontory Nationalparks verbracht. Gegen 19 Uhr haben wir dann schon unsere Schlafstätte erreicht, Abendbrot gegessen und uns in unser Penthouse zum nächtlichen Schönheitsschlaf begeben :P

Unser Auti- im Penthouse durften wir schlafen :P
Freitag morgen haben wir uns dann einen weiteren Teil des Wilson Prom angeguckt, welcher sich in 3,4 km bergauf Strecke auszeichnete. Die Aussicht von oben war dann jedoch unheimlich schön! 




Der Squeackie Beach war das nächste Ziel das folgte, in den ich mich komplett verliebt hab. Der Strand sah aus wie eine Nuss-Schoko-Marzipan Mischung und das Wasser war einfach nur durchsichtig blau türkis- wunderschön! Als ich mich dann von ihm trennen konnte sind wir zum Dandenong Nationalpark gefahren, von dem wir uns aufgrund von Zeitdruck und Faulheit einiger Mitreisenden (Julia :p) leider nur einen kleinen Teil angesehen haben. Anschließend folgte die längere Fahrt zum Mount Kosciusko, wo wir dann irgendwann mitten in der Nacht auf einem Campingplatz in der Nähe angekommen sind und sofort ins Bett gefallen sind.

Samstag haben wir uns dann auf den Weg in den Kosciusko Nationalpark gemacht, wo wir nach einigem Suchen dann auch den Berg gefunden haben, den ich jedoch leider verschlafen habe und von meinen Mitreinsenden auch nicht geweckt wurde. Nach einer kleinen Stärkungspause ging es dann endlich auf in die Hauptstadt, doch mit unserer deutschen Schönheit ist sie eindeutig nicht zu vergleichen! Man sieht einfach, dass es eine Planstadt ist, die nur funktionieren soll, aber dabei nicht sonderlich schön ist. Angeguckt haben wir sie uns trotzdem, was auch das Parlamentsgebäude und das National Museum of Australia beinhaltete. Beim Einkaufen wurde uns dann noch von einem Feuerwerk später am Abend erzählt, welches wir uns dann noch von einer kleinen Wiese angesehen haben. 



Und dann...düdüm kam die Fahrt unseres Lebens: wir haben auf einem kleinen Parkplatz gehalten, um uns auf einen Campingplatz zum Duschen zu schleichen, was schonmal ein kleinen Nervenkitzel verursachte, dann musste auch nochmal jemand zurück, da wir Geld zum Duschen brauchten und dann...wollten wir uns grad auf in Richtung Schlafplatz machen als das Auto nicht mehr richtig fuhr. Also ran an den Straßenrand und bääähm: ein platter Reifen! Julia und ich fanden das eher belustigend, aber es waren ja auch die Jungs, die den Reifen dann wechseln mussten und an deren Nerven gezerrt wurden. Als das alles dann erledigt war sind wir dann endlich schlafen gefahren.
Am nächsten Morgen haben wir uns dann auf die Suche nach einer Werkstatt gemacht, die auch schnell gefunden war. Es stellte sich raus, dass nur ein Stein im Ventil des Reifens war, welcher entfernt wurde und schwups konnten wir weiter.

Bildunterschrift hinzufügen

Gegen 14.30Uhr sind wir dann in Sydney angekommen. Schon seltsam nach einem halben Jahr wieder in der Stadt rumzulaufen, aber diesmal ohne Denny und all die anderen Leute vom Anfang. Wir haben ins Hostel eingecheckt, gekocht und dann sind wir zum Opernhaus, haben uns das angeguckt, die Harbour Bridge und noch den Darling Harbour. 

Bildunterschrift hinzufügen

Viel konnten wir leider nicht mehr sehen, aber das Bett hat uns auch mehr gereizt als irgendwas anderes :p Denn heute hieß es dann wieder um 5 Uhr morgens aufstehen, um den Greyhoundbus in Richtung Newcastle zu nehmen, wo wir heute den Tag verbracht haben.

Ich weiß nicht wie oft ich mich jetzt noch melden kann, facebook wird euch eventuell zwischendurch mal ein paar Fotos zeigen, aber die Route bis Brisbane sieht erstmal so aus : Coffs Habour, Byron Bay, Surfers Paradise/ Gold Coast und dann Brisbane, von wo aus Alex dann wieder zurück nach Deutschland fliegt. Ich hoffe spätestens da kann ich mich mal wieder melden. Bis dahin, haltet die Ohren steif und verurteilt mich nicht dafür, dass ihr im langweiligen Deutschland sitzt und ich auf dem geilsten Kontinent der Welt rumreise und das Leben genieße! :D 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen