An der einen Stelle wussten wir dann nicht mehr wirklich in welche Richtung wir fahren müssen, aber Adri meinte rechts, also sind wir nach da, wovon Anni und ich nicht so begeistert waren, da dort schon wieder ein Hügel auf uns wartete...oben angekommen, auf Anni wartend :p, sah ich dann was uns bevor stand und ich immer nur "Das ist der falsche Weg. Das ist bestimmt der falsche Weg!", aber naja nach insgesamt drei anstrengenden, dummen Hügeln haben wir dann doch festgestellt, dass es der richtige Weg war und wir sind weiter in Richtung Pinke Lake.
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| Der "falsche" Weg. |
Dort angekommen waren wir ziemlich enttäuscht, da er nicht ansatzweise pink war, sondern aussah wie jeder andere normale See auch. Von dort aus sind wir dann weiter in Richtung Südküste der Insel, 100 m vor dem Ziel meinte Adri wir sind da, Anni bleibt stehen, guckt sich um und sagt "Ich seh nischt.", woraufhin ich lachen musste, da sie genau vor dem Schild stand, dass der Aussichtspunkt in 100m ist. Dort angekommen waren wir mal wieder von der Ansicht überwältigt.
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| Welcome to paradise! |
Alles an der Insel schien einfach so perfekt, total ruhig, friedlich und wunderschön. EIn Ort an dem man es doch schon mal länger aushalten kann. Ich hab mich besonders in das Wasser verliebt, da die Färbung bzw die Übergänge der Farben und allgmein das Türkis einfach wunderschön aussah, doch leider konnten wir nicht reinspringen, da wir zu wenig Zeit hatten. Wir also wieder zurück zum Fahrradverleih, wo wir fertig und total erhitzt angekommen sind, wir haben unsere Sachen zurück gebracht und die letzten Minuten bis zur Rückfahrt am Strand verbracht. Die Rückfahrt war zum Glück nicht so schlimm wie die Hinfahrt, die drei Stunden Busfahrt standen uns jedoch trotzdem bevor. Als wir an der ersten Haltestelle standen haben wir noch Anne und Jule getroffen, Anne ist eine Freundin von Sarah mit der ich über Facebook Kontakt gehalten hab, um uns irgendwann mal zu treffen, was an diesem Tag eigentlich geschehen sollte, aber durch die verpasste Fähre in die Hose ging. Mit den beiden sind wir dann noch ein paar Stationen zusammen gefahren und dann durften wir uns wieder allein durchschlagen. Nur leider haben wir den letzten Bus in unser kleines Dorf, Pickering Brook, verpasst, woraufhin wir Fred, eine der Franzosen hier, angerufen haben, damit sie uns abholt :p Total geschafft und müde von dem anstrengenden und äißerst tollen Tag kamen wir wieder zu Hause an und dann...düdüm...kam Mickael, ein andere Franzose, mit der dümmsten Info an diesem Tag: Anni und ich hatten am nächsten Tag, einem eigentlich freien Tag, um 9 Uhr zu arbeiten...was an sich ja eventuell gar nicht so schlimm gewesen wäre, wenn wir eben nicht so einen langen Tag hinter uns gehabt hätten. Wir waren also nicht sonderlich begeistert von der Nachricht, traten dann aber trotzdem mehr oder weniger putzmunter am Mittwoch um 9 zum Arbeiten an.
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| Zurück in Perth City. |
Ich kann mich nicht mehr richtig daran erinnern was wir machen mussten, aber sonderlich anstregend war es nicht und viel zu tun hatten wir auch nicht, weswegen Sean (unser etwas verwirrter, aber total netter Chef) meinte, dass wir schon nach 4 1/2 statt 6 Stunden Schluss machen können, weswegen wir dann aber Donnerstag nochmal 1 1/2 Stunden arbeiten sollten. Nach der Arbeit hat uns dann plötzlich der Putzwahn gepackt und wir haben Bad, Küche, Laundry-bereich sauber gemacht und die meisten Spinnen entfernt. Beim Duschen hatten wir nämlich meistens 3 weitere Augenpaare und 24 weitere Beine bei uns, was wir irgendwann nicht mehr so toll fanden :p Beim Spinnenentfernen hat uns dann auch noch Emily, die Besitzerin der ganzen Anlage hier, geholfen, die Spinnen unverständlicherweise total toll findet :o Sie fand es aber sofort super als wir nur den Vorraum gefegt haben..wenn die gesehen hätte was wir noch alles gemacht haben :p Sie hat uns dann auch noch gebeten so ein Putzplan auf einem Brett auszufüllen, damit alle ungefähr gleich viel machen. Nach all diesem Zeug haben wir dann sogar noch die Kraft gefunden Muffins zu backen, die dann jedoch leider ein wenig verkohlt sind. Zwischendurch ist dann noch Arian, von der letzten Farm, zu uns gestoßen. Nachdem wir Abendbrot gegessen haben, haben wir uns dann wieder dem Putzplan gewidmet, wo dann festgestellt wurde, dass Anni dummerweise einen permanent-Stift genutzt hat, weswegen sie dann erstmal mit allen möglichen Mitteln versucht hat unsere Namen von dem Brett zu bekommen, was seehr lustig aussah :D Letztendlich hat es dann ein Radiergummi getan. Dann war wieder Schlafenszeit angesagt...
Donnerstag durften wir dann also wieder ran und es hieß ja wir müssen nur 1 1/2 Stunden arbeiten, aber da wir die Menükarten gemacht haben, die unbedingt fertig werden sollten, dauerte das ganze dann mal stolze 7 Stunden -.- WIr mussten die Papierkarten genau ausschneiden, doch leider passten Vorder- und Rückseite nicht aufeinander, weswegen man die danach immer nochmal extra anpassen musste. Danach hieß es noch laminieren, schaffen, dass sie nicht in der Folie verrutschen und dann wieder ausschneiden. Das alles hat sich irgendwie schwieriger dargestellt als es sich anhört und irgendwann hatten wir so die Nase voll von dem Mist, besonders Liese, die immer gesagt hat "Nee, das mach ich nicht. Nee, kein Bock mehr." Es hat zwar nicht sondelrich motiviert aber ihre Art und Weise das auszudrücken war wenigstens unterhaltsam :D Ragan, der Cider-maker, hat uns dann zwischendurch auch ein wenig abgelenkt und meinen Kopf kopiert xD Das Foto haben wir auch laminiert, also darf ich es euch dann in ein paar Monaten stolz präsentieren :D Nach diesem Tag waren wir dann aber komplett fertig und haben den Rest des Tages auf dem Bett verbracht, wo wir voller Erfolgt unsere Faulheit ausgelebt haben.
Freitag hatten wir dann frei, was erstmal ausschlafen bedeutete.
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| Chaosbräute. |
Ich kam nicht aus m Bett raus und irgendwann kam dann Anni ins Zimmer gekrochen, wir haben uns in die Küche gesetzt, schnell vorbei und dann mussten wir auch schon duschen gehen, da wir mit Fred und Elje verabredet hatten, um 4 Uhr los zum Markt zu gehen. Da die beiden zum Beyonce Konzert!!! (Ich bin immer noch neidisch!) gegangen sind, durften wir Fred ihr Auto nehmen, mit dem wir ihnen folgend bis zum Bahnhof gefahren sind, was eine ziemliche Abenteuerfahrt wurde.
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| Seltsames Auto- mit drei Sitzplätzen vorne :D |
Adri ist gefahren und hatte noch nicht so das Gefühl für das Auto, weswegen wir das eine Mal ein wenig abgehoben sind, da er auf den Bordstein raufgefahren ist. Ihr könnt euch vorstellen wie Anni und ich reagiert haben, ich glaub unsere Schreie waren nicht grad leise und Adri war ein wenig genervt, da wir danach ziemlich Panik geschoben haben, jeodoch berechtigt...das eine Mal wollte Adri dann einem LKW ausweichen, hat aber nicht so viel auf die linke Seite gegeben, wodurch er uns fast in einen Kleinlaster gefahren hat auf dessen STange wir schön aufgesießt worden wären :p Aber zum Glück ist alles gut gegangen. Vom Bahnhof sind wir dann mit Bahn weiter auf den Markt bei dem es internationales Essen zu kaufen gab, relativ teuer, aber sehr lecker! Anni und ich haben Gozlem gegessen, irgendein Teig mit Käse drin, seeehr lecker :D
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| Der Markt. |
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| Auch hier lassen sie mich nicht allein :P |
Danach musste der arme Adri dann noch ein wenig shoppen bzw Sachen angucken und trauern, dass man sie nicht kaufen kann, ertragen.
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| Rückweg. |
Gegen 9Uhr machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, bei dem zwar nichts passierte, Anni und ich aber trotzdem ziemlich Angst hatten, besonders da der Tank fast alle war, wir uns beim Weg nicht ganz sicher waren und unsere Handys auch alle alle waren. Dann kam uns auch noch ein großer LKW entgegen, der alle Sicht nahm, was uns dann den letzten Nerv geraubt hat :p Plötzlich kam uns das alles vor wie in einem schlechten Horrorfilm und wir haben Adri noch irrer gemacht ^^ Er kann einem manchmal schon leid tun. Sicher zu HAuse angekommen sind wir dann trotzdem irgendwann, wo Anni und ich uns dann noch unsere Nägel gemacht haben, wobei wir irgendwie zu viel Chemie eingeatmet haben, denn unser Gegacker hat alle anwesenden Personen unterhalten :p Danach habe ich dann noch ein wenig mit meinem Dickerchen geskypt, der jedoch aufgrund von Krankheit und Arbeit nicht sonderlich gesprächig war. Mein Bett hat sich danach als Wohltat erwiesen, wobei ich nicht sehr gut geschlafen hab, was sich gestern dann beim Arbeiten gezeigt hat. Als ich kurz draußen saß bin ich fast eingeschlafen :p aber für einen Samstag hatten wir auch relativ wenig zu tun. Nun muss ich gleich wieder ran und bin grad absolut unmotiviert, ist nunmal Sonntag, aber naja..nachher gibt es wieder Pizza :D
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