Freitag, 27. September 2013

Sydney die 2.

Bei mir ist es jetzt kurz vor 12 Uhr und ihr liegt wahrscheinlich noch schön gemütlich in euren Betten. Meins war heute Nacht nicht so gemütlich: der Bus vom Surfcamp kam gegen 23.30 Uhr an der Central Station an von wo aus wir noch ca eine halbe Stunde zu unserem Hostel laufen mussten. Dort angekommen waren die meisten schon in den Betten und die Rezeption schon geschlossen, wir gingen also auf unser Zimmer und wollten einfach nur schlafen, doch düdüm...keine Bettdecke und kein Kissen da. Der eine Franzose hat uns dann gesagt, dass man das an der Rezeption bekommt, wir also diese Nacht ohne schlafen mussten. Ich hab alternativ mit einem Handtuch als Decke und dem Kissen der Mädels geschlafen, was jedoch nicht sonderlich super war. Das erste was wir dann heute morgen gemacht haben war uns darum zu kümmern, also hoffe ich darauf, dass diese Nacht besser wird. Ansonsten sieht unser Tagesplan heute nicht sonderlich spannend aus, nur einkaufen gehen, ein anderes Hostel angucken und nach Jobs gucken. Bloß der Abend könnte sich durch das wöchentliche Feuerwerk zu einem schönen gestalten lassen.

Auswertung des Surfcamps:
1. Neun Stunden Bus fahren macht kein Spaß, 2. Surfen macht unglaublich Spaß, wenn man es dann irgnedwann kann :D 3. Wenn man von einer Welle vom Brett gerissen wird ist das nicht mehr so lustig, besonders wenn das Brett gegen Hüfte, Magen oder sonst was knallt, 4. ist es nicht sehr schön, wenn Hüfte und Brett eine kleine Liebschaft haben, sich gerne "knallen" und dabei wundervolle blaue Flecken entstehen lassen, die (ja Papa du hattest Recht :p) nach der Zeit immer dunkler werden und weh tun :p 5. man muss sich einfach damit abfinden, dass man wirklich überall! Wasser hat und die Dusche danach so wohltuend ist!
Im Camp haben wir zu 6. in so einem Container gewohnt, wo Conrad auch zwischendurch erstmal schön eine Spinne erledigen durfte :D An sich haben wir nichts anderes gemacht als essen, surfen, essen, surfen, essen und schlafen :p weswegen man zwar vielleicht nicht ganz nachvollziehen kann wieso ich so kaputt bin, aber es ist so, man hatte zum schluss fast gar keine lust mehr zum surfen. Haha und die Surflehrer, also da liefen teilweise ja wirklich solche Surferboys rum mit Sixpack, die ihre Anzüge doch gern eins, zwei cm tiefer getragen haben, jedoch mit Rasierern noch nicht wirklich Bekannschaft gemacht haben. Sie hatten jedoch auch alle irgendwie etwas Schwules: pinke Mützen, pinke Nägel, Zungenpiercing und etwas schmal. Der einzige richtige australische Surferboy, den ich da gesehen hab war echt süß, jedoch ungefähr 10 Jahre alt und mega blond, aber extrem gut im surfen! Mal sehen ob sich mir irgendwann nochmal die Möglichkeit bietet zu surfen, ich hoffe :) Also bis dann.

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